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Zypern verschärft Einwanderungskontrollen: Bis 2026 bereits 535 Abschiebungen durchgeführt

Apr. 26, 2026
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Zypern verschärft Einwanderungskontrollen: Bis 2026 bereits 535 Abschiebungen durchgeführt
Das Justiz- und Innenministerium Zyperns hat bekannt gegeben, dass seit dem 1. Januar 2026 insgesamt 535 Personen aus der Republik Zypern abgeschoben wurden. Dies unterstreicht den entschlosseneren Kurs der Regierung im Umgang mit irregulärer Migration. Laut Daten des Ministeriums vom 25. April entschieden sich im gleichen Zeitraum weitere 2.052 Ausländer für eine freiwillige Rückkehr mit Unterstützung, während die Polizei 578 festnahmen im Zusammenhang mit Einwanderungsdelikten verzeichnete und 529 neue Fälle illegaler Einreise registrierte.

Beamte erklären, dass die verschärfte Abschiebepolitik auf die im Februar vom Kabinett genehmigte 12-Punkte-„Migrationsstabilisierungs“-Strategie zurückgeht. Diese setzt Prioritäten bei der schnellen Bearbeitung von Asylanträgen, der zügigen Abschiebung abgelehnter Antragsteller sowie der Erweiterung der Haftkapazitäten im Untersuchungshaftzentrum Limnes bei Larnaka. Allein seit dem 1. März führten Einsatzteams 195 Zwangsrückführungen durch und bearbeiteten 729 freiwillige Ausreisen – ein Beleg dafür, dass die engere Zusammenarbeit zwischen der polizeilichen Einwanderungseinheit, dem Asylservice und FRONTEX-Kontaktstellen Früchte trägt.

Zypern verschärft Einwanderungskontrollen: Bis 2026 bereits 535 Abschiebungen durchgeführt


Menschenrechtsorganisationen fordern die Regierung auf, die strengeren Maßnahmen mit fairen Verfahren und angemessenen Aufnahmebedingungen zu verbinden. Innenministeriumsvertreter entgegnen, dass das neue System den EU-Standards entspricht, und verweisen auf die kürzliche Modernisierung der Haftanstalt Menoyia sowie die Einstellung von 40 zusätzlichen Sachbearbeitern zur Reduzierung von Rückständen.

Für Arbeitgeber erhöht die Verschärfung die Bedeutung sorgfältiger Prüfungen der Arbeitsberechtigung und eines proaktiven Visumanagements. Mobilitätsmanager raten Projektleitern bereits, längere Vorlaufzeiten für die Verlängerung von Arbeitserlaubnissen einzuplanen und alle Dokumente für mögliche Vor-Ort-Kontrollen stets aktuell zu halten.

Blickt man in die Zukunft, plant das Justizministerium monatliche Statistikberichte und kündigt eine Ausweitung gemeinsamer Einsätze mit anderen EU-„Frontstaaten“ an, um Schleusernetzwerke zu zerschlagen, die irreguläre Migranten über die Grüne Linie schleusen. Teams für Unternehmensverlagerungen sollten mit weiteren Stichprobenkontrollen rechnen und sicherstellen, dass alle Entsandten, die auf eine Genehmigung warten, Kopien ihrer Ernennungsschreiben und Antragsnachweise bei sich tragen.
Quelle: Cyprus-FAQ

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