Weltmeisterschafts-Ansturm könnte US-Visasystem überlasten, warnen brasilianische Antragsteller
Brasilien weist zwei US-Beamte aus – Fragen zu Bundespolizei-Attaché in Washington häufen sich
Itamaraty erklärt, was brasilianische Reisende von konsularischer Hilfe erwarten können – und was nicht
Neueste Nachrichten
Bundespolizei beschlagnahmt 152 kg Drogen und verhaftet neun Personen am Flughafen São Paulo–Guarulhos – Sicherheitsmaßnahmen vor Reisehöhepunkt verschärft
Bei einer viertägigen Aktion, die am 27. April endete, nahm die Bundespolizei Brasiliens am Flughafen Guarulhos neun Verdächtige fest und beschlagnahmte 152 kg Drogen. Mit dieser Operation setzt die Polizei ein Zeichen für strengere Kontrollen vor dem Reiseanstieg in der Wintersaison. Reisende sollten mehr Zeit für die Sicherheitskontrollen einplanen und mit häufigeren Dokumentenprüfungen rechnen.
ANAC verschärft Vorschriften für Powerbanks auf Flügen ab Brasilien
ANAC veröffentlichte am 26. April 2026 neue Richtlinien, die Passagieren die Mitnahme von maximal zwei Powerbanks mit bis zu 100 Wh (oder bis zu 160 Wh mit Genehmigung der Fluggesellschaft) erlauben und deren Nutzung während des Fluges verbieten. Die Maßnahme, die das Brandrisiko durch Lithiumbatterien verringern soll, zwingt Fluggesellschaften und Flughäfen, ihre Abläufe innerhalb von 30 bis 60 Tagen anzupassen, und fordert Reisende dazu auf, ihr Handgepäck entsprechend zu überprüfen.
ANTT öffnet „außerordentliches Fenster“ und könnte Anzahl der Fernbusanbieter um 52 % erhöhen
Die Ergebnisse der ANTT für das „außerordentliche Antragsfenster“, veröffentlicht am 26. April, prognostizieren einen Anstieg der zugelassenen Fernbusunternehmen um 52 % und eine Ausweitung der Abdeckung auf die Hälfte aller brasilianischen Gemeinden. Größere Konkurrenz könnte die Preise senken und die Streckenauswahl für Geschäftsreisende erweitern, doch Branchenklagen und enge Fristen für die Einhaltung könnten die Umsetzung verzögern.
Portugal führt EU-Initiative für strengere Langzeitvisabestimmungen für Brasilianer an
Ein am 26. April erneut veröffentlichter Bericht bestätigt, dass Portugal und mehrere andere EU-Staaten ab Juli strengere Nachweise zum Einkommen, strengere Unterkunftsnachweise und in einigen Fällen persönliche Interviews von Brasilianern verlangen werden, die ein Langzeitvisum beantragen. Die verschärften Kriterien verlängern die Bearbeitungszeiten für Transfers, Auslandsstudien und digitale Nomaden, was eine frühere Planung seitens der Arbeitgeber erforderlich macht.