
Die Cloud-Speicherplattform Sesame Disk hat eine ausführliche Checkliste für Familien veröffentlicht, die sich für das in Spanien immer beliebter werdende Digital Nomad Visa (DNV) bewerben. Die aktualisierte Version berücksichtigt die Einkommensgrenzen und Übersetzungsanforderungen für Dokumente im Jahr 2026. Der am 27. April veröffentlichte Beitrag ist der erste, der die zusätzlichen Anforderungen von 1.069 € pro erwachsenem Angehörigen und 357 € pro Kind erklärt, die nach der 5%-Erhöhung des nationalen Mindestlohns (SMI) im Januar eingeführt wurden. Im Gegensatz zu vielen DNV-Erklärungen, die sich an Einzelunternehmer richten, konzentriert sich Sesame Disk auf Haushalte mit mehreren Mitgliedern. Die Checkliste bietet einen Schritt-für-Schritt-Zeitplan – allein für Apostillen sind vier bis acht Wochen einzuplanen – sowie einen direkten Vergleich mit dem Programm in Costa Rica. Für Personalabteilungen, die Remote-Mitarbeiter umziehen, hebt der Artikel oft übersehene Kosten hervor: private Krankenversicherung für jedes Familienmitglied, beglaubigte Übersetzungen und die Organisation der Einschulung in zweisprachige Schulen. Der Leitfaden erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Städte wie Valencia und Málaga Steuererleichterungen und Zuschüsse für Coworking-Spaces einführen, um gutverdienende Remote-Arbeiter anzuziehen. Arbeitgeber können diese Anreize nutzen, allerdings nur, wenn die Mitarbeiter die strengen Einkommensnachweise und das einwandfreie Führungszeugnis erfüllen, die im Beitrag detailliert beschrieben sind. Die Checkliste von Sesame Disk erinnert Bewerber zudem daran, dass Spanien bei Antragstellung im Land eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis ausstellt – ein Vorteil für Mitarbeiter, die bereits mit Kurzzeitvisa vor Ort sind. Mobilitätsmanager sollten daher die Dauer der Einsätze genau planen: Ein Antrag auf europäischem Boden kann den Erneuerungsaufwand reduzieren und Familien nach dem ersten Jahr schnelleren Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung ermöglichen.
Quelle: Sesame Disk