
Nur noch sechs Wochen bis zum Anpfiff in Nordamerika: Am 29. April startete das brasilianische Gesundheitsministerium eine landesweite Kampagne, die Fans der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 dazu aufruft, ihre Masernimpfung aufzufrischen. Die Initiative unter dem Motto „Vacinar é muito Brasil“ folgt auf die Veröffentlichung der Technischen Mitteilung 116 durch die Abteilung für Krankheitsprävention, die vor aktiven Masernausbrüchen in allen drei Gastgeberländern – USA, Mexiko und Kanada – warnt. Obwohl Brasilien weiterhin als frei von endemischen Masern gilt, befürchten die Behörden, dass die Massenmobilität das Virus wieder einschleppen könnte. Allein in Kanada wurden im ersten Quartal über 870 Fälle gemeldet, während Mexiko und die USA 9.207 bzw. 1.738 Infektionen registrierten.
Nach den neuen Vorgaben müssen Reisende mindestens 15 Tage vor Abreise eine MMR-Impfung erhalten; der Impfnachweis ist an 20 großen brasilianischen Flughäfen in Form eines digitalen oder gedruckten gelben Impfhefts über die Conecte SUS-App vorzulegen. Die Kampagne wird in Zusammenarbeit mit Embratur, dem brasilianischen Fußballverband (CBF) und führenden Fluggesellschaften durchgeführt, die während der Boarding-Ansagen auf Flügen nach Kanada, USA und Mexiko QR-Codes mit Links zu Terminbuchungen anzeigen.
Firmen mit Geschäftsreisenden sollten die Impfpflicht in ihre Reisegenehmigungsverfahren aufnehmen: Ohne aktuellen Impfnachweis drohen verweigerter Boarding-Zugang oder Quarantäne bei der Rückkehr, was Projektpläne für Mitarbeiter mit Geschäftsvisa erheblich stören könnte. Um auch entlegene Arbeitskräfte zu erreichen, werden im Mai mobile Impfkliniken in Industriezentren wie Manaus, Camaçari und São José dos Campos unterwegs sein. Arbeitgeber mit betrieblichen Gesundheitseinrichtungen können über ein neues Online-Portal des Gesundheitsministeriums Impfstoff in größeren Mengen anfordern, sofern sie anonymisierte Mitarbeiter-Reiselisten hochladen.
Das Ministerium betont, dass es sich um eine präventive Maßnahme handelt und keine Reiseverbote bestehen. Dennoch sollten Personalabteilungen mit vielen Expatriates oder Pendlern – insbesondere in Ingenieurbüros, die sich auf nordamerikanische Infrastrukturprojekte rund um die WM vorbereiten – ihre Mitarbeiter über die Dokumentationspflicht informieren und mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit bei der Reiseplanung einplanen.
Nach den neuen Vorgaben müssen Reisende mindestens 15 Tage vor Abreise eine MMR-Impfung erhalten; der Impfnachweis ist an 20 großen brasilianischen Flughäfen in Form eines digitalen oder gedruckten gelben Impfhefts über die Conecte SUS-App vorzulegen. Die Kampagne wird in Zusammenarbeit mit Embratur, dem brasilianischen Fußballverband (CBF) und führenden Fluggesellschaften durchgeführt, die während der Boarding-Ansagen auf Flügen nach Kanada, USA und Mexiko QR-Codes mit Links zu Terminbuchungen anzeigen.
Firmen mit Geschäftsreisenden sollten die Impfpflicht in ihre Reisegenehmigungsverfahren aufnehmen: Ohne aktuellen Impfnachweis drohen verweigerter Boarding-Zugang oder Quarantäne bei der Rückkehr, was Projektpläne für Mitarbeiter mit Geschäftsvisa erheblich stören könnte. Um auch entlegene Arbeitskräfte zu erreichen, werden im Mai mobile Impfkliniken in Industriezentren wie Manaus, Camaçari und São José dos Campos unterwegs sein. Arbeitgeber mit betrieblichen Gesundheitseinrichtungen können über ein neues Online-Portal des Gesundheitsministeriums Impfstoff in größeren Mengen anfordern, sofern sie anonymisierte Mitarbeiter-Reiselisten hochladen.
Das Ministerium betont, dass es sich um eine präventive Maßnahme handelt und keine Reiseverbote bestehen. Dennoch sollten Personalabteilungen mit vielen Expatriates oder Pendlern – insbesondere in Ingenieurbüros, die sich auf nordamerikanische Infrastrukturprojekte rund um die WM vorbereiten – ihre Mitarbeiter über die Dokumentationspflicht informieren und mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit bei der Reiseplanung einplanen.
Quelle: Ministry of Health – Brazil
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