
Die digitale Identität machte am 30. April einen bedeutenden Schritt nach vorn: Das kalifornische Kraftfahrtamt (DMV) und IDEMIA ermöglichten es den Einwohnern, ihren mobilen Führerschein (mDL) sicher in der Samsung Wallet zu speichern. Die virtuelle Berechtigung kann an TSA-Kontrollpunkten an den Flughäfen Los Angeles (LAX), San Francisco (SFO), San Diego (SAN) und 25 weiteren US-Flughäfen mit CAT-2-Lesegeräten vorgezeigt werden – weitere Standorte sollen noch in diesem Jahr folgen. Samsung-Nutzer halten ihr Telefon an ein Lesegerät oder scannen einen QR-Code; dabei werden nur kryptografisch verifizierte Daten wie Name und Geburtsdatum geteilt, was die Privatsphäre besser schützt als eine physische Karte. Das System entspricht den ISO 18013-5-Standards, die von der US-Regierung für die Interoperabilität mobiler Führerscheine anerkannt sind.
Für globale Mobilitätsprogramme ist diese Entwicklung über Kalifornien hinaus von Bedeutung. Die TSA-Akzeptanz gilt landesweit, sodass ausländische Mitarbeiter mit kalifornischem Führerschein auch bei Abflug von New York oder Atlanta schneller die Identitätskontrollen passieren können. Der Start signalisiert zudem eine bevorstehende Einführung in weiteren großen Bundesstaaten; IDEMIA berichtet, dass acht weitere DMVs ähnliche Integrationen für Android und iOS testen.
Reiserichtlinien von Unternehmen sollten aktualisiert werden, um klarzustellen, dass der mobile Ausweis den Reisepass bei internationalen Flügen ergänzt, aber nicht ersetzt. Sicherheitsteams könnten zudem prüfen, ob mobile Führerscheine für den Zugang zu Gebäuden akzeptiert werden, da dieselbe zugrundeliegende PKI-Infrastruktur verwendet wird.
Für globale Mobilitätsprogramme ist diese Entwicklung über Kalifornien hinaus von Bedeutung. Die TSA-Akzeptanz gilt landesweit, sodass ausländische Mitarbeiter mit kalifornischem Führerschein auch bei Abflug von New York oder Atlanta schneller die Identitätskontrollen passieren können. Der Start signalisiert zudem eine bevorstehende Einführung in weiteren großen Bundesstaaten; IDEMIA berichtet, dass acht weitere DMVs ähnliche Integrationen für Android und iOS testen.
Reiserichtlinien von Unternehmen sollten aktualisiert werden, um klarzustellen, dass der mobile Ausweis den Reisepass bei internationalen Flügen ergänzt, aber nicht ersetzt. Sicherheitsteams könnten zudem prüfen, ob mobile Führerscheine für den Zugang zu Gebäuden akzeptiert werden, da dieselbe zugrundeliegende PKI-Infrastruktur verwendet wird.
Quelle: PR Newswire