CIC News: Einzelheiten zum TR-zu-PR-Weg in Kanada sorgen bei vielen Zeitarbeitern für Verunsicherung
Bundesstrategie verschärft Regelungen für geringfügig entlohnte temporäre ausländische Arbeitskräfte und schafft Ausnahmen für ländliche Regionen
Provinzen erhalten unter überarbeiteten PNP-Regeln mehr Kontrolle über die Bewertung von Kandidaten
Neueste Nachrichten
Kanada beschleunigt Daueraufenthalt für 33.000 Landarbeiter im Rahmen einer einmaligen TR-zu-PR-Initiative
IRCC hat begonnen, bis zu 33.000 Anträge auf Daueraufenthalt von temporären Arbeitskräften zu beschleunigen, die mindestens zwei Jahre in kleineren kanadischen Gemeinden gelebt haben. Die Bewerber stammen aus bestehenden Beständen und haben sich über regionale Wirtschaftsprogramme wie das PNP und das Atlantik-Einwanderungsprogramm beworben. Diese Maßnahme soll den Arbeitskräftemangel in ländlichen Regionen bekämpfen und Ottawas Plan unterstützen, den Anteil temporärer Aufenthaltsgenehmigungen bis 2027 auf unter 5 % zu senken.
Ottawa startet Konsultation zur Zusammenlegung der drei Express-Entry-Kategorien in eine einheitliche Bundesklasse für Hochqualifizierte
IRCC führt eine Konsultation zu einem Plan durch, der das FSWP, CEC und FSTP zu einer einzigen Bundesklasse für Hochqualifizierte zusammenführen und das CRS-Punktesystem grundlegend überarbeiten soll. Die Öffentlichkeit kann bis zum 24. Mai Stellung nehmen. Wird der Plan umgesetzt, wäre dies die größte Neugestaltung von Express Entry seit 2015 mit weitreichenden Folgen für die globalen Talentstrategien von Arbeitgebern und für Bewerber, die derzeit auf Punkte für Französischkenntnisse, kanadische Studien oder Ehepartner setzen.
CBSA gewährt Strafaufschub nach Ausfällen im Grenzsystem, die elektronische Einreichungen beeinträchtigten
Nach einem Monat technischer Ausfälle an der Grenze hat die CBSA die Verhängung von Bußgeldern für verspätete oder fehlgeschlagene elektronische Datenübermittlungen, die bis zum 19. April 2026 zurückreichen, vorübergehend ausgesetzt. Dieser Schritt entlastet Transportunternehmen, die unter anhaltenden IT-Ausfällen an Landgrenzübergängen leiden. Unternehmen müssen jedoch weiterhin Nachweise über die Störungen aufbewahren und sich darauf einstellen, dass die Sanktionen wieder eingeführt werden, sobald die Systeme stabil laufen.