
Die Kanzlei Clark Hill berichtet, dass die kanadische Regierung die Befugnisse der Provinzen im Rahmen des Provincial Nominee Program (PNP) ausgeweitet hat. Dadurch können die Provinzen künftig eine aktivere Rolle bei der Bewertung der Eignung von Kandidaten übernehmen. Die Änderung, die am 5. Mai 2026 bekannt gegeben wurde, erlaubt es den Provinzen, Faktoren wie Berufserfahrung, berufliche Übereinstimmung und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu prüfen, bevor sie Nominierungen zur Zulassungsprüfung an IRCC weiterleiten. Bisher stützten sich die Provinzen stark auf bundesstaatliche Kriterien und Dokumentenprüfungen, während IRCC die wesentliche Kontrolle über die Auswahl behielt.
Die Reform wird voraussichtlich zu einer größeren Vielfalt zwischen den Provinzen führen: Einige könnten französischsprachige Bewerber bevorzugen, andere wiederum branchenspezifische Quoten oder beschleunigte Verfahren für Gesundheitsfachkräfte einführen. Für Arbeitgeber bringt die Dezentralisierung sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Unternehmen, die in mehreren Regionen tätig sind, müssen eine zunehmend heterogene Palette an provinziellen Regelungen, Zulassungskriterien und Bearbeitungszeiten im Blick behalten. Personalabteilungen könnten davon profitieren, ausländische Fachkräfte gezielt in Provinzen mit passenden Kriterien zu vermitteln, müssen aber auch auf schnelle politische Änderungen vorbereitet sein.
Clark Hill empfiehlt Unternehmen, innerhalb ihrer Mobilitätsabteilung eine „PNP-Beobachtungsstelle“ einzurichten und rechtliche Prüfungen einzuplanen, sobald Provinzen ihre Nominierungsrichtlinien aktualisieren. Die Kanzlei erwartet zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen den Arbeits- und Wirtschaftsministerien der Provinzen, was zu neuen, gezielten Einladungsrunden im Einklang mit regionalen Investitionsprioritäten führen könnte. Während IRCC weiterhin die endgültige Zulassungsentscheidung trifft, unterstreicht die Reform den bundesweiten Trend zur Regionalisierung der Einwanderungspolitik, um ungleiche Arbeitskräftemangel besser auszugleichen. Beobachter rechnen zudem mit ergänzenden Anpassungen bei den Fördermitteln für Integrationsdienste, um den gestiegenen Zuzug in den Provinzen gerecht zu werden.
Die Reform wird voraussichtlich zu einer größeren Vielfalt zwischen den Provinzen führen: Einige könnten französischsprachige Bewerber bevorzugen, andere wiederum branchenspezifische Quoten oder beschleunigte Verfahren für Gesundheitsfachkräfte einführen. Für Arbeitgeber bringt die Dezentralisierung sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Unternehmen, die in mehreren Regionen tätig sind, müssen eine zunehmend heterogene Palette an provinziellen Regelungen, Zulassungskriterien und Bearbeitungszeiten im Blick behalten. Personalabteilungen könnten davon profitieren, ausländische Fachkräfte gezielt in Provinzen mit passenden Kriterien zu vermitteln, müssen aber auch auf schnelle politische Änderungen vorbereitet sein.
Clark Hill empfiehlt Unternehmen, innerhalb ihrer Mobilitätsabteilung eine „PNP-Beobachtungsstelle“ einzurichten und rechtliche Prüfungen einzuplanen, sobald Provinzen ihre Nominierungsrichtlinien aktualisieren. Die Kanzlei erwartet zudem eine engere Zusammenarbeit zwischen den Arbeits- und Wirtschaftsministerien der Provinzen, was zu neuen, gezielten Einladungsrunden im Einklang mit regionalen Investitionsprioritäten führen könnte. Während IRCC weiterhin die endgültige Zulassungsentscheidung trifft, unterstreicht die Reform den bundesweiten Trend zur Regionalisierung der Einwanderungspolitik, um ungleiche Arbeitskräftemangel besser auszugleichen. Beobachter rechnen zudem mit ergänzenden Anpassungen bei den Fördermitteln für Integrationsdienste, um den gestiegenen Zuzug in den Provinzen gerecht zu werden.
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