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Ottawa startet Konsultation zur Zusammenlegung der drei Express-Entry-Kategorien in eine einheitliche Bundesklasse für Hochqualifizierte

Mai 5, 2026
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Ottawa startet Konsultation zur Zusammenlegung der drei Express-Entry-Kategorien in eine einheitliche Bundesklasse für Hochqualifizierte
Ein weiteres Zeichen dafür, dass Kanada sein wirtschaftliches Einwanderungssystem neu ausrichtet: IRCC hat eine 30-tägige öffentliche Konsultation gestartet, um einen Vorschlag zu prüfen, der das Federal Skilled Worker Program (FSWP), die Canadian Experience Class (CEC) und das Federal Skilled Trades Program (FSTP) zu einer einzigen, schlanken Federal High-Skilled Class zusammenführt. Das Diskussionspapier, das am 23. April veröffentlicht und am 4. Mai von The Visa Wire hervorgehoben wurde, lädt bis zum 24. Mai 2026 zur Stellungnahme ein.

Nach dem Entwurf würden die Zulassungsvoraussetzungen vereinheitlicht: Bewerber müssten mindestens einen High-School-Abschluss (ECA-bestätigt), das Canadian Language Benchmark 6 sowie mindestens ein Jahr kumulative Berufserfahrung der TEER-Kategorien 0-3 innerhalb der letzten drei Jahre vorweisen – egal, ob diese in Kanada oder im Ausland erworben wurde. Wichtig ist, dass ein Jobangebot nicht verpflichtend wäre, womit Kanadas punktbasiertes System weiterhin den Fokus auf Humankapital legt.

Ottawa startet Konsultation zur Zusammenlegung der drei Express-Entry-Kategorien in eine einheitliche Bundesklasse für Hochqualifizierte


Der begleitende Vorschlag zur Neuausrichtung des Comprehensive Ranking System (CRS) sieht vor, die Punkte für Sprachkenntnisse, kanadische Berufserfahrung und frühere Einkünfte in Kanada zu erhöhen, während Boni für Französischkenntnisse, Studium in Kanada, Geschwisterbeziehungen und Ehepartnermerkmale reduziert oder gestrichen werden. Punkte für Jobangebote – die 2025 abgeschafft werden – sollen zurückkehren, jedoch nur für gut bezahlte Berufe, was die Sorge der Regierung widerspiegelt, dass niedrig bezahlte Stellen besser über regionale oder berufsbezogene Pilotprogramme besetzt werden.

Für Arbeitgeber könnte die einheitliche Klasse die Talentakquise vereinfachen: Personalabteilungen müssten sich nicht mehr zwischen drei Programmen entscheiden, und Bewerber hätten nur noch ein Regelwerk zu beachten. Organisationen, die bisher auf französischsprachige oder ehepartnerbezogene Punkte setzten, müssen möglicherweise ihre Rekrutierungsstrategien anpassen oder auf Provinznominierungsprogramme ausweichen, die diese Merkmale weiterhin berücksichtigen.

Interessierte Akteure – von Arbeitgebern und Universitäten bis hin zu Einwanderungsorganisationen – können ihre Kommentare bis zum 24. Mai online einreichen. Nach Abschluss der Konsultation wird IRCC einen Entwurf der Verordnung in der Canada Gazette veröffentlichen, was eine zweite Feedbackrunde auslöst, bevor die endgültigen Regeln voraussichtlich 2027 in Kraft treten. Bis dahin läuft das Express Entry-System unverändert weiter, und Bewerber können weiterhin über die bestehenden drei Programme Anträge stellen.
Quelle: The Visa Wire

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