
Die Abteilung für Fachkräfte- und Geschäftsmigration in Südaustralien startete ins Jahr 2026 mit der Vergabe von 344 Einladungen für die staatlich nominierten Visa der Unterklassen 190 (dauerhaft) und 491 (regional befristet). Gesundheitsfachkräfte erhielten mit 69 Einladungen den größten Anteil, gefolgt von Fachkräften aus den Bereichen Design/Ingenieurwesen und Bildung. Die Strategie des Bundesstaates steht im Einklang mit den bundesweiten Reformen, die unter dem neuen vierstufigen Berufssystem den Schwerpunkt auf Gesundheitswesen, Bauwesen und regionale Entwicklung legen. Durch monatliche Einladungsrunden will Adelaide die Nachfrage besser steuern und Bewerbern im Ausland verlässlichere Zeitpläne bieten. Für Arbeitgeber bedeuten die zusätzlichen 235 dauerhaften Nominierungen der Unterklasse 190 einen direkten Weg, wichtige Mitarbeiter ohne Wartezeit auf bundesweite SkillSelect-Auslosungen zu halten, während die 109 regionalen Einladungen der Unterklasse 491 die Personalversorgung außerhalb des Großraums Adelaide stärken. Mobilitätsmanager sollten beachten, dass Südaustralien gezielt Talente aus dem Ausland anspricht, die bereit sind, sich regional zu engagieren – oft mit niedrigeren Punktanforderungen als Programme in den östlichen Bundesstaaten. Bewerber mit Nominierung müssen das Visum weiterhin beim Innenministerium beantragen, doch die staatliche Unterstützung erhöht die Priorität bei der Bearbeitung deutlich.
Quelle: TerraTern