
Die Provinz Zhejiang – seit langem ein Anziehungspunkt für internationale Händler, die vom Yiwu-Warenmarkt und dem Technologiezentrum Hangzhou angezogen werden – hat sich still und leise zu einem Testfeld für Chinas neuestes visafreies Transitprogramm entwickelt. Am 6. Mai bestätigte die Provinzregierung, dass nun alle sechs internationalen Flughäfen und Seehäfen Zhejiangs am landesweiten 240-Stunden-Transit-ohne-Visum-Programm teilnehmen. Damit können Passinhaber aus 55 Ländern die Provinz sowie weitere zugelassene Regionen betreten, sich dort frei bewegen und wieder ausreisen, ohne vorher ein Konsularvisum beantragen zu müssen.
Die Erweiterung umfasst nun auch den Flughafen Wenzhou Longwan, den Tiefwasserhafen Zhoushan und die Handelsstadt Yiwu im Landesinneren und ergänzt damit die etablierten Einreisepunkte Hangzhou Xiaoshan, Ningbo Lishe und Quzhou. Die Behörden berichten von einem jährlichen Zuwachs der Einreisen um etwa 20 Prozent und erwarten einen weiteren Anstieg, sobald die Sommermessen wieder stattfinden.
Besonders wichtig für Firmen mit internationalen Geschäftsreisenden: Die Regelung erlaubt es Führungskräften, die zunächst in anderen chinesischen Provinzen – speziell Guangdong – landen, anschließend nach Zhejiang weiterzureisen, ohne ihren visafreien Status zu verlieren. Das erleichtert komplexe Reiserouten mit mehreren Städten erheblich.
Zhejiang hat die Grenzpolitik zudem mit zahlreichen praktischen Maßnahmen für Geschäftsreisende ergänzt. Sechs neue Visa-Servicebüros auf Kreisebene erhöhen die Gesamtzahl in der Provinz auf 25 – die höchste Zahl in ganz China. 43 Einwanderungsämter ermöglichen es Ausländern, ihre Aufenthaltserlaubnisse zu verlängern oder zu erneuern, ohne in Großstädte reisen zu müssen.
An den Flughäfen in Hangzhou, Ningbo und Wenzhou bieten „Internationale Servicezentren“ SIM-Karten, Unterstützung bei mobilen Bezahlsystemen und Bankdienstleistungen vor Ort an – eine Antwort auf die anhaltenden Beschwerden, dass das bargeldlose China für Neuankömmlinge oft noch schwierig ist. Hotels haben Passlesegeräte installiert, die direkt mit den Polizeisystemen verbunden sind, wodurch die Anmeldung für Ausländer genauso schnell wie für Inlandsreisende erfolgt.
Darüber hinaus steht die E-Government-Super-App „Zheliban“ nun auch verifizierten ausländischen Einwohnern offen. Diese können damit Sozialversicherungsbeiträge zahlen, Fahrzeuge anmelden, Steuern einreichen und sogar Krankenversicherungen online mit ihrer Passnummer abschließen.
Für multinationale Unternehmen lautet die Botschaft klar: Die logistischen Hürden für die Einreise von Führungskräften in Chinas Küstenregionen werden geringer, und die Infrastruktur, um deren Produktivität vor Ort zu sichern, holt schnell auf. Firmen, die im Juli an Messen in Yiwu oder im September an den Folgeveranstaltungen der Asienspiele in Hangzhou teilnehmen, sollten ihre internen Reisebestimmungen überprüfen, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter das 10-tägige visafreie Zeitfenster nutzen können. Zudem empfiehlt es sich, Einladungsschreiben bereitzuhalten, falls Grenzbeamte einen Nachweis des Geschäftszwecks verlangen.
Die Erweiterung umfasst nun auch den Flughafen Wenzhou Longwan, den Tiefwasserhafen Zhoushan und die Handelsstadt Yiwu im Landesinneren und ergänzt damit die etablierten Einreisepunkte Hangzhou Xiaoshan, Ningbo Lishe und Quzhou. Die Behörden berichten von einem jährlichen Zuwachs der Einreisen um etwa 20 Prozent und erwarten einen weiteren Anstieg, sobald die Sommermessen wieder stattfinden.
Besonders wichtig für Firmen mit internationalen Geschäftsreisenden: Die Regelung erlaubt es Führungskräften, die zunächst in anderen chinesischen Provinzen – speziell Guangdong – landen, anschließend nach Zhejiang weiterzureisen, ohne ihren visafreien Status zu verlieren. Das erleichtert komplexe Reiserouten mit mehreren Städten erheblich.
Zhejiang hat die Grenzpolitik zudem mit zahlreichen praktischen Maßnahmen für Geschäftsreisende ergänzt. Sechs neue Visa-Servicebüros auf Kreisebene erhöhen die Gesamtzahl in der Provinz auf 25 – die höchste Zahl in ganz China. 43 Einwanderungsämter ermöglichen es Ausländern, ihre Aufenthaltserlaubnisse zu verlängern oder zu erneuern, ohne in Großstädte reisen zu müssen.
An den Flughäfen in Hangzhou, Ningbo und Wenzhou bieten „Internationale Servicezentren“ SIM-Karten, Unterstützung bei mobilen Bezahlsystemen und Bankdienstleistungen vor Ort an – eine Antwort auf die anhaltenden Beschwerden, dass das bargeldlose China für Neuankömmlinge oft noch schwierig ist. Hotels haben Passlesegeräte installiert, die direkt mit den Polizeisystemen verbunden sind, wodurch die Anmeldung für Ausländer genauso schnell wie für Inlandsreisende erfolgt.
Darüber hinaus steht die E-Government-Super-App „Zheliban“ nun auch verifizierten ausländischen Einwohnern offen. Diese können damit Sozialversicherungsbeiträge zahlen, Fahrzeuge anmelden, Steuern einreichen und sogar Krankenversicherungen online mit ihrer Passnummer abschließen.
Für multinationale Unternehmen lautet die Botschaft klar: Die logistischen Hürden für die Einreise von Führungskräften in Chinas Küstenregionen werden geringer, und die Infrastruktur, um deren Produktivität vor Ort zu sichern, holt schnell auf. Firmen, die im Juli an Messen in Yiwu oder im September an den Folgeveranstaltungen der Asienspiele in Hangzhou teilnehmen, sollten ihre internen Reisebestimmungen überprüfen, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter das 10-tägige visafreie Zeitfenster nutzen können. Zudem empfiehlt es sich, Einladungsschreiben bereitzuhalten, falls Grenzbeamte einen Nachweis des Geschäftszwecks verlangen.
Quelle: China Daily (ezhejiang.gov.cn)
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für China.Mehr von China
Alle anzeigen
Visafreie Einreisen erreichen während der Maifeiertage in China 436.000 – Anstieg um 14,7 % im Jahresvergleich
China verzeichnet 11,28 Millionen Grenzübertritte während des Maifeiertags – Wartezeiten bleiben unter 30 Minuten