
Die finnische Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der es den Einwanderungsbehörden ermöglichen würde, die Aufenthaltserlaubnis von Studierenden aus Drittstaaten zu widerrufen oder nicht zu verlängern, wenn diese Grundsicherung von Kela, der nationalen Sozialversicherungsagentur, beziehen. Nach dem Vorschlag soll der finnische Migrationsdienst (Migri) Daten von Kela nutzen, um Empfänger zu identifizieren und eine automatisierte Überprüfung einzuleiten. Die Änderung richtet sich an Studierende außerhalb der EU/EWR und der Schweiz und könnte im Oktober oder November 2026 in Kraft treten, sofern das Parlament zustimmt.
Politiker argumentieren, dass die Reform die Integrität des finnischen Studienmigrationssystems schützt, indem sichergestellt wird, dass internationale Studierende sich tatsächlich selbst finanzieren können. Laut der Folgenabschätzung der Regierung bezogen nur 333 von über 37.000 internationalen Studierenden im ersten Jahr nach der Entscheidung Sozialhilfe, doch die symbolische Wirkung sei wichtig für das öffentliche Vertrauen in das Einwanderungssystem.
Für Universitäten und Unternehmen ist die Botschaft klar: Stipendien oder Gehaltspakete müssen während des gesamten Aufenthalts die gesetzlich vorgeschriebene Existenzsicherung gewährleisten. Mobilitätsmanager sollten jetzt Förderbescheide und Budgetierungsinstrumente überprüfen, da bereits ein einziger Bezug von Sozialhilfe den finnischen Aufenthaltsstatus eines Mitarbeiters oder Praktikanten gefährden kann, sobald das Gesetz in Kraft tritt.
Praktisch sollten Arbeitgeber ihre Auszubildenden daran erinnern, dass Migri bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen bereits das Einkommen prüft; die neue Regel beschleunigt lediglich einen möglichen Widerruf. Berater weisen zudem darauf hin, dass Studierende, die ihre Erlaubnis verlieren, gleichzeitig auch ihre auf dem Aufenthalt basierenden Kela-Leistungen verlieren, was eine starke Abschreckung darstellt. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie weniger Zeit haben, alternative Positionen zu finden oder intra-EU-Transfers für betroffene Absolventen zu organisieren.
Politiker argumentieren, dass die Reform die Integrität des finnischen Studienmigrationssystems schützt, indem sichergestellt wird, dass internationale Studierende sich tatsächlich selbst finanzieren können. Laut der Folgenabschätzung der Regierung bezogen nur 333 von über 37.000 internationalen Studierenden im ersten Jahr nach der Entscheidung Sozialhilfe, doch die symbolische Wirkung sei wichtig für das öffentliche Vertrauen in das Einwanderungssystem.
Für Universitäten und Unternehmen ist die Botschaft klar: Stipendien oder Gehaltspakete müssen während des gesamten Aufenthalts die gesetzlich vorgeschriebene Existenzsicherung gewährleisten. Mobilitätsmanager sollten jetzt Förderbescheide und Budgetierungsinstrumente überprüfen, da bereits ein einziger Bezug von Sozialhilfe den finnischen Aufenthaltsstatus eines Mitarbeiters oder Praktikanten gefährden kann, sobald das Gesetz in Kraft tritt.
Praktisch sollten Arbeitgeber ihre Auszubildenden daran erinnern, dass Migri bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen bereits das Einkommen prüft; die neue Regel beschleunigt lediglich einen möglichen Widerruf. Berater weisen zudem darauf hin, dass Studierende, die ihre Erlaubnis verlieren, gleichzeitig auch ihre auf dem Aufenthalt basierenden Kela-Leistungen verlieren, was eine starke Abschreckung darstellt. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie weniger Zeit haben, alternative Positionen zu finden oder intra-EU-Transfers für betroffene Absolventen zu organisieren.
Quelle: Kela
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