
Das brasilianische Außenministerium hat offiziell bestätigt, dass Inhaber regulärer chinesischer Reisepässe vom 11. Mai 2026, 00:00 Uhr, bis zum 31. Dezember 2026 ohne vorheriges Visum nach Brasilien einreisen dürfen – und zwar zu touristischen, geschäftlichen, Transit-, kulturellen oder sportlichen Zwecken. Der Aufenthalt ist auf 30 Tage pro Besuch begrenzt und kann nicht verlängert werden. Diese Maßnahme ist eine Gegenseitigkeit zu Chinas einseitiger 30-Tage-Visumfreiheit für brasilianische Staatsbürger, die Peking im Juni 2025 eingeführt und später bis Ende 2026 verlängert hat.
Für chinesische Multinationale Unternehmen und KMU, die landwirtschaftliche Rohstoffe beziehen oder an Infrastruktur-, Bergbau- und Energieprojekten in Brasilien beteiligt sind, entfallen durch die Visumfreiheit sowohl direkte Kosten (Visagebühren liegen im Durchschnitt bei 115 US-Dollar) als auch indirekte Kosten wie Kurierdienste, Botschaftstermine und Wartezeiten, die in São Paulo, Peking oder Shanghai bis zu drei Wochen betragen können. Mobility-Manager in Unternehmen sollten jedoch darauf hinweisen, dass die Befreiung keine Arbeitserlaubnis ersetzt; Tätigkeiten mit lokaler Vergütung, einschließlich kurzfristiger Projektarbeit, erfordern weiterhin die vorherige Beantragung der entsprechenden VITEM-Visa.
Die Fluggesellschaften reagieren bereits: China Southern und LATAM haben Sondertarife auf der Strecke Guangzhou–São Paulo angekündigt, während China Eastern eine Codeshare-Erweiterung über Madrid prüft, um die hohe Nachfrage von Freizeitreisenden zu den Stränden Nordostbrasiliens zu bedienen. Reiseversicherer in Shanghai und Shenzhen berichteten Global Mobility News, dass die Anfragen für Brasilien-Versicherungen innerhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung des Dekrets um 42 % gestiegen sind.
Die Ankündigung unterstreicht zudem einen größeren Trend: Der „Mobilitätsscore“ chinesischer Reisepässe ist deutlich gestiegen, da immer mehr Länder den weltweit größten Auslandsreisemarkt im Zuge der Erholung nach der Pandemie anwerben. Bislang haben Ägypten, die Türkei und nun Brasilien visumfreie oder elektronische Visaprogramme speziell für chinesische Besucher eingeführt. Für globale HR-Teams bedeutet dies, dass zuvor komplexe Rotationsaufgaben und grenzüberschreitende Meetings kurzfristiger und kostengünstiger geplant werden können.
Praktische Hinweise: Reisende müssen einen Nachweis über die Weiter- oder Rückreise sowie finanzielle Mittel in Höhe von mindestens 50 US-Dollar pro Aufenthaltstag vorlegen. Eine digitale oder gedruckte Unterkunftsbestätigung wird empfohlen, und Gelbfieberimpfbescheinigungen sind für alle Ankömmlinge aus Endemiegebieten verpflichtend. Chinesische Staatsbürger, die nach dem 31. Dezember 2026 einreisen, benötigen wieder ein Visum, sofern die beiden Regierungen die Regelung nicht verlängern.
Für chinesische Multinationale Unternehmen und KMU, die landwirtschaftliche Rohstoffe beziehen oder an Infrastruktur-, Bergbau- und Energieprojekten in Brasilien beteiligt sind, entfallen durch die Visumfreiheit sowohl direkte Kosten (Visagebühren liegen im Durchschnitt bei 115 US-Dollar) als auch indirekte Kosten wie Kurierdienste, Botschaftstermine und Wartezeiten, die in São Paulo, Peking oder Shanghai bis zu drei Wochen betragen können. Mobility-Manager in Unternehmen sollten jedoch darauf hinweisen, dass die Befreiung keine Arbeitserlaubnis ersetzt; Tätigkeiten mit lokaler Vergütung, einschließlich kurzfristiger Projektarbeit, erfordern weiterhin die vorherige Beantragung der entsprechenden VITEM-Visa.
Die Fluggesellschaften reagieren bereits: China Southern und LATAM haben Sondertarife auf der Strecke Guangzhou–São Paulo angekündigt, während China Eastern eine Codeshare-Erweiterung über Madrid prüft, um die hohe Nachfrage von Freizeitreisenden zu den Stränden Nordostbrasiliens zu bedienen. Reiseversicherer in Shanghai und Shenzhen berichteten Global Mobility News, dass die Anfragen für Brasilien-Versicherungen innerhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung des Dekrets um 42 % gestiegen sind.
Die Ankündigung unterstreicht zudem einen größeren Trend: Der „Mobilitätsscore“ chinesischer Reisepässe ist deutlich gestiegen, da immer mehr Länder den weltweit größten Auslandsreisemarkt im Zuge der Erholung nach der Pandemie anwerben. Bislang haben Ägypten, die Türkei und nun Brasilien visumfreie oder elektronische Visaprogramme speziell für chinesische Besucher eingeführt. Für globale HR-Teams bedeutet dies, dass zuvor komplexe Rotationsaufgaben und grenzüberschreitende Meetings kurzfristiger und kostengünstiger geplant werden können.
Praktische Hinweise: Reisende müssen einen Nachweis über die Weiter- oder Rückreise sowie finanzielle Mittel in Höhe von mindestens 50 US-Dollar pro Aufenthaltstag vorlegen. Eine digitale oder gedruckte Unterkunftsbestätigung wird empfohlen, und Gelbfieberimpfbescheinigungen sind für alle Ankömmlinge aus Endemiegebieten verpflichtend. Chinesische Staatsbürger, die nach dem 31. Dezember 2026 einreisen, benötigen wieder ein Visum, sofern die beiden Regierungen die Regelung nicht verlängern.
Quelle: Eastmoney / First Financial