
Aktuelle Daten des chinesischen Ministeriums für Kultur und Tourismus bestätigen, dass die „Goldene Woche“ vom 1. bis 5. Mai einen starken Aufschwung bei der grenzüberschreitenden Mobilität ausgelöst hat. In diesem Zeitraum unternahmen Ausländer 1,26 Millionen Reisen in das Festland oder aus ihm heraus – ein Anstieg von 12,5 Prozent gegenüber 2025. Besonders auffällig: 436.000 dieser Einreisenden nutzten Chinas erweiterte 30-Tage-visafreie Regelungen – ein Plus von 14,7 Prozent im Jahresvergleich. Dieser Anstieg unterstreicht die Wirkung von Pekings zügiger Einführung einseitiger visafreier Abkommen mit 47 Ländern, zuletzt mit Schweden, und die Verlängerung des Programms bis 2026. Für multinationale Unternehmen bedeutet die erleichterte Einreise vollere Messehallen, mehr persönliche Verkaufsgespräche und eine schnellere Entsendung technischer Teams, die zuvor durch bürokratische Hürden gebremst wurden. Auch die Inlandsreisen erreichten neue Rekordwerte. Das Ministerium verzeichnete 325 Millionen Inlandsreisen und einen Tourismuserlös von 185,5 Milliarden Yuan (27 Milliarden US-Dollar) – Kennzahlen, die von Fluggesellschaften, Hotels und Duty-Free-Anbietern genau beobachtet werden, um ihre Erholungsstrategien nach der Pandemie anzupassen. Kulturelle Veranstaltungen am Abend zogen 80 Millionen Besucher an, was Chancen für Event- und MICE-Organisatoren signalisiert. Lokale Grenzkontrollen berichteten von reibungslosen Abläufen trotz hoher Passagierzahlen. Die Behörden führen dies auf digitale Voranmeldungen und e-Passport-Schleusen zurück, die inzwischen an 54 Luft-, See- und Landgrenzstellen installiert sind. Mobilitätsplaner sollten Reisende ermutigen, die „China Immigration“-App zu nutzen, um Ankunftskarten vorab auszufüllen – das spart mehrere Minuten bei der Abfertigung. Für die Zukunft kündigten die Verantwortlichen weitere Erleichterungen an, darunter die Ausweitung des 144-Stunden-Visafrei-Transitprogramms und Pilotprojekte zur Online-Hotelregistrierung in weiteren Provinzen. Arbeitgeber sollten die jeweiligen Provinzverordnungen im Blick behalten, da die Vorschriften zur Adressregistrierung und zur Umwandlung von Aufenthaltsgenehmigungen je nach Region unterschiedlich sind.
Quelle: Xinhua
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für China.Mehr von China
Alle anzeigen
Brasilien hebt ab dem 11. Mai 2026 die Visapflicht für chinesische Reisende auf
China verzeichnet 11,279 Millionen Grenzübertritte während des Maifeiertags – starkes Zeichen für die Erholung des Reiseverkehrs