
Die Bank Indonesia hat am 11. Mai offiziell die grenzüberschreitende Verbindung zwischen ihrem landesweiten QRIS-System (Quick Response Code Indonesian Standard) und den QR-Code-Zahlungssystemen Chinas aktiviert. Dies wurde bei der Eröffnung des Digital Innovation Centre Indonesiens in Jakarta bekannt gegeben. Die Vereinbarung ermöglicht es indonesischen Verbrauchern und Geschäftsreisenden, chinesische QR-Codes – wie die von Alipay und WeChat Pay – direkt mit ihren heimischen E-Wallets zu scannen und die Transaktion in Echtzeit in indonesischen Rupiah oder chinesischen Yuan abzuwickeln.
Die Finpay-Sparte von Finnet Indonesia, einer der Routing-Partner, gab an, Kapazitäten für 1.500 Transaktionen pro Sekunde bereitgestellt zu haben, um dem erwarteten Nutzungsanstieg gerecht zu werden. Das Unternehmen betonte, dass interoperable QR-Zahlungen es indonesischen Besuchern ersparen, Bargeld mitzuführen oder ein chinesisches Bankkonto zu eröffnen, was sowohl Devisenkosten als auch Sicherheitsrisiken reduziert.
Chinesische Touristen, die nach Bali und Jakarta reisen, können ebenfalls bei Händlern mit QRIS-Logo mit ihren bestehenden chinesischen Wallets bezahlen, was den grenzüberschreitenden Reiseverkehr weiter erleichtert. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen ASEAN-Initiative zur QR-Interkonnektivität – Thailand, Malaysia und Singapur sind bereits mit Indonesien verbunden – doch die Einbindung Chinas stellt die bisher größte Erweiterung dar und verbindet Indonesier mit über 200 chinesischen Städten, die das einheitliche QR-System der People’s Bank of China akzeptieren.
Führungskräfte der Reisebranche prognostizieren, dass diese Neuerung die Zahl der indonesischen Besucher in China in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zweistellig steigen lassen könnte, unterstützt durch das Mehrfacheinreise-Visaprogramm für Geschäftsreisende. Für Unternehmen sind die Vorteile greifbar: Spesenabrechnungen können nun in der Heimatwährung beglichen werden, was die Abrechnungszeit verkürzt; kleine Exporteure auf der Canton Fair können Musterlieferungen sofort bezahlen; und indonesische Studierende in China erhalten eine vertraute Zahlungsmöglichkeit für U-Bahnfahrten und Mensaessen.
Risiko-Manager warnen jedoch, dass Mitarbeiter weiterhin mindestens eine internationale Kreditkarte als Backup mitführen sollten, da in einigen Drittstadtregionen die aktualisierten QR-Terminals noch nicht eingeführt sind. Mobilitätsteams sollten Reisende über Wallet-Limits (derzeit 20 Millionen IDR pro Tag für ausgehende QRIS-Zahlungen) informieren und daran erinnern, Roaming-SMS zu aktivieren, um Echtzeit-Transaktionsbenachrichtigungen zu erhalten.
Wie bei allen grenzüberschreitenden E-Zahlungen bleibt die Einhaltung des Datenschutzes ein wichtiger Punkt, wobei beide Zentralbanken betonten, dass nur tokenisierte Informationen über das Netzwerk übertragen werden.
Die Finpay-Sparte von Finnet Indonesia, einer der Routing-Partner, gab an, Kapazitäten für 1.500 Transaktionen pro Sekunde bereitgestellt zu haben, um dem erwarteten Nutzungsanstieg gerecht zu werden. Das Unternehmen betonte, dass interoperable QR-Zahlungen es indonesischen Besuchern ersparen, Bargeld mitzuführen oder ein chinesisches Bankkonto zu eröffnen, was sowohl Devisenkosten als auch Sicherheitsrisiken reduziert.
Chinesische Touristen, die nach Bali und Jakarta reisen, können ebenfalls bei Händlern mit QRIS-Logo mit ihren bestehenden chinesischen Wallets bezahlen, was den grenzüberschreitenden Reiseverkehr weiter erleichtert. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen ASEAN-Initiative zur QR-Interkonnektivität – Thailand, Malaysia und Singapur sind bereits mit Indonesien verbunden – doch die Einbindung Chinas stellt die bisher größte Erweiterung dar und verbindet Indonesier mit über 200 chinesischen Städten, die das einheitliche QR-System der People’s Bank of China akzeptieren.
Führungskräfte der Reisebranche prognostizieren, dass diese Neuerung die Zahl der indonesischen Besucher in China in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zweistellig steigen lassen könnte, unterstützt durch das Mehrfacheinreise-Visaprogramm für Geschäftsreisende. Für Unternehmen sind die Vorteile greifbar: Spesenabrechnungen können nun in der Heimatwährung beglichen werden, was die Abrechnungszeit verkürzt; kleine Exporteure auf der Canton Fair können Musterlieferungen sofort bezahlen; und indonesische Studierende in China erhalten eine vertraute Zahlungsmöglichkeit für U-Bahnfahrten und Mensaessen.
Risiko-Manager warnen jedoch, dass Mitarbeiter weiterhin mindestens eine internationale Kreditkarte als Backup mitführen sollten, da in einigen Drittstadtregionen die aktualisierten QR-Terminals noch nicht eingeführt sind. Mobilitätsteams sollten Reisende über Wallet-Limits (derzeit 20 Millionen IDR pro Tag für ausgehende QRIS-Zahlungen) informieren und daran erinnern, Roaming-SMS zu aktivieren, um Echtzeit-Transaktionsbenachrichtigungen zu erhalten.
Wie bei allen grenzüberschreitenden E-Zahlungen bleibt die Einhaltung des Datenschutzes ein wichtiger Punkt, wobei beide Zentralbanken betonten, dass nur tokenisierte Informationen über das Netzwerk übertragen werden.
Quelle: MetroTV News (Indonesia)
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