
Aktuelle Eurostat-Daten vom 12. Mai zeigen, dass im Jahr 2025 insgesamt 132.600 Drittstaatsangehörigen an den Außengrenzen der EU die Einreise verweigert wurde – ein Anstieg von 7,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Während die meisten Fälle an den Landgrenzen Spaniens und bei den maritimen Kontrollen in Griechenland verzeichnet wurden, gab es an den irischen Einreisestellen einen moderaten Anstieg. Dies führen Behörden auf die Einführung der biometrischen Kontrollen des Entry/Exit-Systems (EES) in Dublin, Shannon und Cork zurück. Der Datensatz – veröffentlicht unter dem Eurostat-Code MIGR_EIRFS – deutet auf einen verstärkten Durchsetzungsdruck hin, da die Mitgliedstaaten sich auf das ETIAS-Reisegenehmigungssystem vorbereiten, das Ende 2026 in Kraft treten soll.
Für Irland bedeutet der Anstieg längere Warteschlangen bei der sekundären Kontrolle für einige Nicht-EU-Besucher sowie voraussichtlich mehr Bußgelder für Fluggesellschaften, die Passagiere mit unzureichenden Reisedokumenten befördern. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Einreiseverweigerungen an irischen Flughäfen häufig Reisende betreffen, die irrtümlich davon ausgingen, dass der Common Travel Area (CTA) zwischen Großbritannien und Irland sie von den irischen Visabestimmungen ausnimmt. Tatsächlich gilt diese Ausnahme hauptsächlich für britische Staatsbürger oder Personen mit einem UK-Aufenthaltstitel, der für Reisen im CTA anerkannt ist.
Das Justizministerium plant, im Juni seine Richtlinien für Fluggesellschaften zu aktualisieren, um die Dokumentationsanforderungen klarzustellen, da die vollständige biometrische Erfassung im EES nun umgesetzt ist. Unternehmen mit internationaler Mobilität sollten ihre Vorabprüfungen vor Reisen überdenken, insbesondere bei kurzfristigen Entsendungen, die über Großbritannien nach Irland führen. Reiseveranstalter empfehlen, bei Anschlussflügen in Dublin für Passagiere, die eine manuelle Passkontrolle benötigen, zusätzlich 30 Minuten einzuplanen, bis sich die Abläufe mit dem neuen System eingespielt haben.
Die Eurostat-Zahlen zeigen zudem einen EU-weiten Rückgang von 21 % bei der Zahl der Personen, die sich illegal im Hoheitsgebiet aufhalten. Dies deutet darauf hin, dass strengere Grenzkontrollen irreguläre Migrationsversuche bereits vor Erreichen der Zielländer abfangen. Für Irland, wo in Branchen wie Gastgewerbe und Gesundheitswesen weiterhin Fachkräftemangel herrscht, könnten diese Daten die Argumente für eine Ausweitung legaler Arbeitsgenehmigungen stärken, anstatt auf irreguläre Einwanderung zur Schließung von Personalengpässen zu setzen.
Für Irland bedeutet der Anstieg längere Warteschlangen bei der sekundären Kontrolle für einige Nicht-EU-Besucher sowie voraussichtlich mehr Bußgelder für Fluggesellschaften, die Passagiere mit unzureichenden Reisedokumenten befördern. Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Einreiseverweigerungen an irischen Flughäfen häufig Reisende betreffen, die irrtümlich davon ausgingen, dass der Common Travel Area (CTA) zwischen Großbritannien und Irland sie von den irischen Visabestimmungen ausnimmt. Tatsächlich gilt diese Ausnahme hauptsächlich für britische Staatsbürger oder Personen mit einem UK-Aufenthaltstitel, der für Reisen im CTA anerkannt ist.
Das Justizministerium plant, im Juni seine Richtlinien für Fluggesellschaften zu aktualisieren, um die Dokumentationsanforderungen klarzustellen, da die vollständige biometrische Erfassung im EES nun umgesetzt ist. Unternehmen mit internationaler Mobilität sollten ihre Vorabprüfungen vor Reisen überdenken, insbesondere bei kurzfristigen Entsendungen, die über Großbritannien nach Irland führen. Reiseveranstalter empfehlen, bei Anschlussflügen in Dublin für Passagiere, die eine manuelle Passkontrolle benötigen, zusätzlich 30 Minuten einzuplanen, bis sich die Abläufe mit dem neuen System eingespielt haben.
Die Eurostat-Zahlen zeigen zudem einen EU-weiten Rückgang von 21 % bei der Zahl der Personen, die sich illegal im Hoheitsgebiet aufhalten. Dies deutet darauf hin, dass strengere Grenzkontrollen irreguläre Migrationsversuche bereits vor Erreichen der Zielländer abfangen. Für Irland, wo in Branchen wie Gastgewerbe und Gesundheitswesen weiterhin Fachkräftemangel herrscht, könnten diese Daten die Argumente für eine Ausweitung legaler Arbeitsgenehmigungen stärken, anstatt auf irreguläre Einwanderung zur Schließung von Personalengpässen zu setzen.
Quelle: Eurostat
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