
Die polnische Grenzpolizei (Straż Graniczna) veröffentlichte am 12. Mai aktuelle Zahlen, die bestätigen, dass die vorübergehenden Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und Litauen weiterhin uneingeschränkt gelten. Am 11. Mai wurden an der litauischen Grenze über 4.000 Reisende und 2.700 Fahrzeuge kontrolliert, dabei wurden 19 Personen festgehalten und zwei die Einreise verweigert. An der deutschen Grenze wurden 3.700 Reisende und 1.700 Fahrzeuge überprüft, was zu vier Einreiseverweigerungen führte.
Die Daten liegen einen Monat nach Wiedereinführung der inneren Schengen-Kontrollen durch Polen vor, die gemäß einer MSWiA-Verordnung bis zum 1. Oktober 2026 gültig sind. Das Innenministerium nennt organisierte Kriminalität und Migrationsdruck als Gründe für die Maßnahme. Die Kontrollen werden durch Polizeieinheiten, Militärgendarmerie und Territorialverteidigungstruppen verstärkt, was laut Logistikunternehmen die durchschnittlichen Wartezeiten an den Grenzübergängen um 15 bis 30 Minuten verlängert.
Für Pendler und Verantwortliche in der Lieferkette lautet die Botschaft: Planen Sie mit gelegentlichen Warteschlangen und führen Sie Nachweise über Beschäftigung oder Wohnsitz mit, um sekundäre Kontrollen zu beschleunigen. Unternehmen, die Just-in-Time-Komponenten zwischen Posen und Berlin transportieren, sollten frühere Abfahrtszeiten einplanen, um mögliche Verzögerungen auszugleichen. Transportunternehmen mit verderblichen Waren können „Grünspur“-Verfahren beantragen, deren Genehmigung jedoch im Ermessen der Behörden liegt und vom Verkehrsaufkommen vor Ort abhängt.
Obwohl die Zahl der Festnahmen gering bleibt, deutet die Verlängerung der Maßnahme darauf hin, dass Geschäftsreisende weiterhin mit Dokumentenkontrollen an der bis vor Kurzem offenen Schengen-Grenze rechnen müssen. Personalabteilungen, die Expatriates zwischen polnischen und deutschen Standorten versetzen, sollten sicherstellen, dass Mitarbeiter gültige Originalausweise mitführen und Aufenthaltskarten über Oktober hinaus gültig sind.
Die Daten liegen einen Monat nach Wiedereinführung der inneren Schengen-Kontrollen durch Polen vor, die gemäß einer MSWiA-Verordnung bis zum 1. Oktober 2026 gültig sind. Das Innenministerium nennt organisierte Kriminalität und Migrationsdruck als Gründe für die Maßnahme. Die Kontrollen werden durch Polizeieinheiten, Militärgendarmerie und Territorialverteidigungstruppen verstärkt, was laut Logistikunternehmen die durchschnittlichen Wartezeiten an den Grenzübergängen um 15 bis 30 Minuten verlängert.
Für Pendler und Verantwortliche in der Lieferkette lautet die Botschaft: Planen Sie mit gelegentlichen Warteschlangen und führen Sie Nachweise über Beschäftigung oder Wohnsitz mit, um sekundäre Kontrollen zu beschleunigen. Unternehmen, die Just-in-Time-Komponenten zwischen Posen und Berlin transportieren, sollten frühere Abfahrtszeiten einplanen, um mögliche Verzögerungen auszugleichen. Transportunternehmen mit verderblichen Waren können „Grünspur“-Verfahren beantragen, deren Genehmigung jedoch im Ermessen der Behörden liegt und vom Verkehrsaufkommen vor Ort abhängt.
Obwohl die Zahl der Festnahmen gering bleibt, deutet die Verlängerung der Maßnahme darauf hin, dass Geschäftsreisende weiterhin mit Dokumentenkontrollen an der bis vor Kurzem offenen Schengen-Grenze rechnen müssen. Personalabteilungen, die Expatriates zwischen polnischen und deutschen Standorten versetzen, sollten sicherstellen, dass Mitarbeiter gültige Originalausweise mitführen und Aufenthaltskarten über Oktober hinaus gültig sind.
Quelle: Tygodnik Solidarność (Tysol.pl)