Landesweiter 24-Stunden-Streik legt Italiens Bahn- und Nahverkehr lahm
Der Autounfall in Modena entfacht die Debatte über Integration und italienische Staatsbürgerschaftsgesetze neu
Neuer Schengen-Bericht der Europäischen Kommission hebt vollständige Einführung des EES und bevorstehenden Start von ETIAS hervor
Neueste Nachrichten
Landesweiter 24-Stunden-Streik legt ab dem Abend des 17. Mai das italienische Bahn- und Busnetz lahm
Die Gewerkschaft USB hat für den Zeitraum von 21:00 Uhr am 17. Mai bis 20:59 Uhr am 18. Mai zu einem Generalstreik aufgerufen, der den Großteil des italienischen Bahnverkehrs und vieler Buslinien lahmlegt. Nur ein begrenzter „Mindestservice“ bei den Zügen wird gewährleistet. Der Flugverkehr ist von dem Streik ausgenommen, jedoch werden Bahnverbindungen zu Flughäfen, wie der Malpensa Express, stark eingeschränkt und durch Busse ersetzt. Unternehmen werden aufgefordert, Notfallpläne zu aktivieren und ihre reisenden Mitarbeiter über mögliche Verspätungen sowie Erstattungsoptionen zu informieren. Der Streik verdeutlicht die Notwendigkeit robuster Fürsorgeprozesse in einem der streikintensivsten Märkte Europas.
Salvini schlägt punktebasiertes Aufenthaltsgenehmigungssystem vor: Ausländische Straftäter sollen automatisch Ausweisung und Entzug der Erlaubnis drohen
Der Parteiführer Matteo Salvini kündigte am 17. Mai einen Gesetzentwurf an, der Ausländern bei Verurteilung wegen schwerer Straftaten die Aufenthaltserlaubnis entziehen und in extremen Fällen sogar die Staatsbürgerschaft aberkennen soll. Vorgesehen ist ein Punktesystem, das dem italienischen Führerscheinmodell ähnelt. Koalitionspartner und Rechtsexperten äußerten sofort Zweifel an der Vereinbarkeit mit EU-Recht und an der praktischen Relevanz für aktuelle Schlagzeilen. Sollte der Plan umgesetzt werden, könnte dies die Mobilitätsprogramme von Unternehmen erschweren und die Compliance-Prüfungen für Mitarbeiter aus Nicht-EU-Staaten verschärfen.
Regierung veröffentlicht territoriale Aufteilung von 8.865 zusätzlichen Saisonarbeitsgenehmigungen für 2026 und klärt Zuteilung am Click-Day
Das Arbeitsministerium veröffentlichte am 17. Mai auf seiner Website die Mitteilung 1434, in der die Verteilung von 8.865 zusätzlichen Saisonarbeitsgenehmigungen für 2026 auf die italienischen Regionen festgelegt wird. Arbeitgeber müssen ihre Online-Anträge am neu angesetzten Click-Day am 4. Juni einreichen. Die Hauptprofiteure sind die Regionen Lombardei, Venetien und Emilia-Romagna. Diese Maßnahme bietet Tourismus- und Landwirtschaftsbetrieben eine weitere Chance, vor der Sommersaison Nicht-EU-Mitarbeiter einzustellen. Unternehmen sollten jedoch ihre Unterlagen frühzeitig vorbereiten, um die üblichen Serverengpässe am Click-Day zu vermeiden.