Genf bereitet sich auf den G7-Gipfel vor: Schweiz führt Grenzkontrollen zu Frankreich wieder ein und passt Flughafen- sowie öffentlichen Nahverkehr an
Gutachten widerlegt SVP-Argument gegen Einwanderungsobergrenze von 10 Millionen vor dem Referendum am 14. Juni
Neue Migrationsdaten: Grenzgänger-Erlaubnisse im April auf Rekordhoch
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Schweiz führt für G7-Gipfel wieder Grenzkontrollen zu Frankreich ein – Geschäftsreisende gewarnt
Vom 10. bis 19. Juni führt die Schweiz an der Grenze zu Frankreich wieder Kontrollen ein, um den nahegelegenen G7-Gipfel abzusichern. Pendler und Geschäftsreisende müssen mit Verzögerungen von bis zu einer Stunde rechnen, sollten stets Reisepässe oder Genehmigungen mitführen und mehr Zeit am Flughafen einplanen. Diese Maßnahme unterstreicht den europaweiten Trend zu temporären Schengen-Kontrollen.
Genf führt vorrangige „Macaron“-Pässe für wichtige Grenzpendler während der G7-Woche ein
Genf gibt spezielle Windschutzscheiben-Aufkleber („Macarons“) aus, die Ärzten, der Polizei, Versorgungsunternehmen und anderen wichtigen Grenzarbeitern ermöglichen, die G7-Grenzschlangen zwischen dem 12. und 18. Juni zu umgehen. Arbeitgeber müssen die Anträge bis zum 27. Mai einreichen. Mit dieser Maßnahme soll trotz verschärfter Schweizer-französischer Kontrollen der Betrieb von Krankenhäusern, Versorgungsdiensten und dem Flughafen sichergestellt werden.
Genf räumt Proteste, bestätigt Truppenverstärkung und Grenzschließungen für G7; Mobilitätsmanager kämpfen mit Personalmangel
Genf hat für den 14. Juni eine G7-bezogene Demonstration genehmigt, alle anderen jedoch verboten, die meisten kleineren Grenzübergänge werden geschlossen, und es wurde um Unterstützung durch das Bundesheer gebeten. Personal im Bereich Human Resources und Reiseplanung müssen sich während des Gipfels auf Personalausfälle, umgeleitete Warenströme und knappe Flughafenkapazitäten einstellen.