
Genf und die weitere Region am Genfersee bereiten sich auf eine außergewöhnliche Sicherheitsoperation im Vorfeld des G7-Gipfels in Évian-les-Bains vom 15. bis 17. Juni vor. Obwohl der Gipfel auf französischem Boden stattfindet, hat der Schweizer Bundesrat die vorübergehende Aussetzung der Schengen-Freizügigkeitsregeln zwischen dem 10. und 19. Juni genehmigt. Dabei werden rund 30 kleinere Grenzübergänge geschlossen und an den sieben wichtigsten Straßen- und Bahnübergängen zwischen der Schweiz und Frankreich systematische Kontrollen wieder eingeführt. Reisende müssen mit „erheblichen Verzögerungen“ rechnen, da jedes Fahrzeug kontrolliert wird; eine Prioritätsspur wird nur für wichtige Grenzgänger in kritischen Sektoren vergeben.
Der Flughafen Genf hat ein spezielles G7-Informationsportal eingerichtet und stellt ab dem 13. Juni auf eine „angepasste Organisation“ um. Obwohl die Flugpläne weitgehend bestehen bleiben, müssen Passagiere mit Parkplatzschließungen, verstärkter Polizeipräsenz und längeren Warteschlangen im öffentlichen Bereich rechnen; der Flughafen empfiehlt, drei Stunden vor Abflug einzuchecken. Luftfrachtspediteure wurden ebenfalls gewarnt, dass die Zollabfertigung zeitkritischer Sendungen von Pharmazeutika und Luxusgütern verzögert sein könnte.
Der öffentliche Verkehrsbetrieb TPG fährt während der Gipfelwoche nach Ferienfahrplan und reduziert die Frequenzen auf mehreren grenzüberschreitenden Bus- und Straßenbahnlinien. Geschäftsreisende, die ins Genfer Bankenviertel oder zum UN-Campus unterwegs sind, sollten frühere Abfahrten, mögliche Umstiege auf Pendlerzüge und Homeoffice-Lösungen für Mitarbeitende aus Haute-Savoie einplanen. Der Kanton hat Echtzeit-Störkarten veröffentlicht und empfiehlt Unternehmen, schriftliche Dienstreisebestätigungen für Mitarbeitende auszustellen, die an Kontrollstellen vorgezeigt werden können.
Diese Maßnahme spiegelt eine breitere Verschärfung der Sicherheitskontrollen im Schengen-Raum wider: Italien, die Niederlande und Deutschland haben ihre internen Kontrollen bis 2026 verlängert, mit Verweis auf Terrorismus- und Migrationsbedenken. Für multinationale Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen in Genf ist die Situation ein echter Belastungstest für die Business-Continuity-Pläne, insbesondere für Supply-Chain-Manager, die auf Just-in-Time-Lieferungen über die Autobahn A40 und die grenzüberschreitende Bahn CEVA angewiesen sind.
Der Bundesrat betont, dass die Maßnahme „streng temporär“ sei, doch Kritiker befürchten, dass damit ad-hoc-Grenzschließungen normalisiert werden, was die Planbarkeit untergräbt, auf die grenzüberschreitende Arbeitsmärkte angewiesen sind. Mobilitätsteams in Unternehmen sollten: 1) Reisende darauf hinweisen, auch bei Routinefahrten Reisepässe oder Schweizer Aufenthaltskarten mitzuführen; 2) Fast-Track-Dienste am Flughafen frühzeitig reservieren; 3) mit Überstundenkosten bei Logistikdienstleistern rechnen; und 4) kantonale Webseiten auf kurzfristige Streckensperrungen überwachen.
Nach dem Gipfel werden die Kontrollen voraussichtlich um 00:01 Uhr am 20. Juni aufgehoben, womit die Schweiz wieder vollständig am passfreien Schengen-Raum teilnimmt.
Der Flughafen Genf hat ein spezielles G7-Informationsportal eingerichtet und stellt ab dem 13. Juni auf eine „angepasste Organisation“ um. Obwohl die Flugpläne weitgehend bestehen bleiben, müssen Passagiere mit Parkplatzschließungen, verstärkter Polizeipräsenz und längeren Warteschlangen im öffentlichen Bereich rechnen; der Flughafen empfiehlt, drei Stunden vor Abflug einzuchecken. Luftfrachtspediteure wurden ebenfalls gewarnt, dass die Zollabfertigung zeitkritischer Sendungen von Pharmazeutika und Luxusgütern verzögert sein könnte.
Der öffentliche Verkehrsbetrieb TPG fährt während der Gipfelwoche nach Ferienfahrplan und reduziert die Frequenzen auf mehreren grenzüberschreitenden Bus- und Straßenbahnlinien. Geschäftsreisende, die ins Genfer Bankenviertel oder zum UN-Campus unterwegs sind, sollten frühere Abfahrten, mögliche Umstiege auf Pendlerzüge und Homeoffice-Lösungen für Mitarbeitende aus Haute-Savoie einplanen. Der Kanton hat Echtzeit-Störkarten veröffentlicht und empfiehlt Unternehmen, schriftliche Dienstreisebestätigungen für Mitarbeitende auszustellen, die an Kontrollstellen vorgezeigt werden können.
Diese Maßnahme spiegelt eine breitere Verschärfung der Sicherheitskontrollen im Schengen-Raum wider: Italien, die Niederlande und Deutschland haben ihre internen Kontrollen bis 2026 verlängert, mit Verweis auf Terrorismus- und Migrationsbedenken. Für multinationale Unternehmen mit regionalen Hauptsitzen in Genf ist die Situation ein echter Belastungstest für die Business-Continuity-Pläne, insbesondere für Supply-Chain-Manager, die auf Just-in-Time-Lieferungen über die Autobahn A40 und die grenzüberschreitende Bahn CEVA angewiesen sind.
Der Bundesrat betont, dass die Maßnahme „streng temporär“ sei, doch Kritiker befürchten, dass damit ad-hoc-Grenzschließungen normalisiert werden, was die Planbarkeit untergräbt, auf die grenzüberschreitende Arbeitsmärkte angewiesen sind. Mobilitätsteams in Unternehmen sollten: 1) Reisende darauf hinweisen, auch bei Routinefahrten Reisepässe oder Schweizer Aufenthaltskarten mitzuführen; 2) Fast-Track-Dienste am Flughafen frühzeitig reservieren; 3) mit Überstundenkosten bei Logistikdienstleistern rechnen; und 4) kantonale Webseiten auf kurzfristige Streckensperrungen überwachen.
Nach dem Gipfel werden die Kontrollen voraussichtlich um 00:01 Uhr am 20. Juni aufgehoben, womit die Schweiz wieder vollständig am passfreien Schengen-Raum teilnimmt.