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Kanada verhängt 21-tägige Quarantäne und setzt Einwanderungsdokumente für Ebola-betroffene Länder aus

Mai 27, 2026
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Kanada verhängt 21-tägige Quarantäne und setzt Einwanderungsdokumente für Ebola-betroffene Länder aus
In einer seltenen Anwendung des föderalen Quarantänegesetzes kündigte Ottawa am 26. Mai 2026 an, dass alle Personen, die sich in den letzten 21 Tagen in der Demokratischen Republik Kongo, Südsudan oder Uganda aufgehalten haben, bei ihrer Ankunft in Kanada eine 21-tägige Selbstisolation absolvieren müssen. Reisende ohne geeigneten Quarantäneort werden in von der Regierung bereitgestellte Unterkünfte gebracht. Symptomatische Reisende werden direkt zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die Public Health Agency of Canada setzt zudem die Gültigkeit genehmigter temporärer Aufenthaltsvisa, eTAs und Daueraufenthaltsvisa für Einwohner der drei Länder für eine anfängliche Dauer von 90 Tagen aus, beginnend um 23:59 Uhr EDT am 27. Mai. Während dieser Pause wird Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) keine neuen Entscheidungen zu Einwanderungs- oder Besuchsanträgen aus diesen Regionen treffen. Die Maßnahmen reagieren auf einen rasch fortschreitenden Ausbruch eines seltenen Ebola-Stamms im Nordosten Kongos, bei dem laut Weltgesundheitsorganisation bereits über 900 Verdachtsfälle und 220 Todesfälle registriert wurden. Kanadische Behörden erklärten, dass dieser „Vorsichtsmaßnahme“ dazu dienen soll, das Virus vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die voraussichtlich Hunderttausende Besucher anziehen wird, aus dem Land fernzuhalten. Für Arbeitgeber und Manager der globalen Mobilität bedeutet die Aussetzung, dass Entsandte und Neueinstellungen aus den betroffenen Ländern nicht reisen können – selbst wenn ihre Arbeitserlaubnisse oder Daueraufenthaltsvisa bereits genehmigt wurden – bis die Sperre aufgehoben wird. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Entsendungspläne zu überprüfen und alternative Starttermine oder Homeoffice-Lösungen in Betracht zu ziehen. Reisende, die sich bereits in Kanada aufhalten, sind nicht betroffen und können ihren genehmigten Aufenthalt wie geplant fortsetzen.
Quelle: Public Health Agency of Canada / Associated Press

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