
Während des Forums Veja Brazil Insights in New York sprach sich der Unternehmer und Jurist Felix Lasarte – Mitglied des US-Präsidentenberatenden Geheimdienstrats – am 27. Mai öffentlich für die vollständige Abschaffung von Visa für Kurzzeitreisen zwischen Brasilien und den USA aus. Obwohl diese Aussage nicht die offizielle Position der US-Regierung widerspiegelt, erhielt sie besondere Aufmerksamkeit, da sie von einem Berater mit regelmäßigem Zugang zum Oval Office stammt. Lasarte betonte, dass Südamerika „vereint und stark“ bleiben müsse und die Vertiefung der Beziehungen zu Brasilien „strategisch, wirtschaftlich und militärisch“ von großer Bedeutung sei. Er verwies auf die langjährige Zusammenarbeit in den Bereichen Biokraftstoffe, Halbleiter und Cybersicherheit und erklärte, dass die Abschaffung der Visa die Lieferketten und den Talentfluss in diesen Sektoren erleichtern würde.
Derzeit ist Brasilien im US-Programm zur Befreiung von der Kautionszahlung von 15.000 US-Dollar für Fans der Fußball-WM 2026 enthalten, gehört jedoch noch nicht zum Visa Waiver Program (VWP). Für eine Aufnahme müsste die Ablehnungsquote unter 3 % liegen – aktuell liegt sie bei etwa 14 %. Lasarte schlug vor, ein bilaterales Pilotprojekt speziell für Führungskräfte, Forscher und leistungsstarke Studierende einzurichten, um den Weg zum VWP zu beschleunigen. Brasilianische Technologie- und Agrarunternehmen, die an der Veranstaltung teilnahmen, begrüßten diese Möglichkeit. Die Amcham schätzt, dass die jährlichen Kosten für Unternehmensvisa (B1/B2 und L-1) für in Brasilien ansässige multinationale Unternehmen über 75 Millionen US-Dollar liegen. Mobilitätsberatungen sehen einen direkten Einfluss auf die Verkürzung der Wartezeiten: Derzeit sind Termine für Visa-Interviews in São Paulo bis November 2026 ausgebucht.
Diplomaten warnen jedoch, dass der US-Kongress gesetzliche Anpassungen genehmigen müsste und Brasilien seine Sicherheitsstandards für biometrische Daten verbessern sollte. Dennoch signalisiert die Aussage eine Chance: Quellen im Itamaraty bestätigen, dass bis Ende Juni eine bilaterale Arbeitsgruppe zur Erleichterung von Reisen angekündigt werden soll.
Derzeit ist Brasilien im US-Programm zur Befreiung von der Kautionszahlung von 15.000 US-Dollar für Fans der Fußball-WM 2026 enthalten, gehört jedoch noch nicht zum Visa Waiver Program (VWP). Für eine Aufnahme müsste die Ablehnungsquote unter 3 % liegen – aktuell liegt sie bei etwa 14 %. Lasarte schlug vor, ein bilaterales Pilotprojekt speziell für Führungskräfte, Forscher und leistungsstarke Studierende einzurichten, um den Weg zum VWP zu beschleunigen. Brasilianische Technologie- und Agrarunternehmen, die an der Veranstaltung teilnahmen, begrüßten diese Möglichkeit. Die Amcham schätzt, dass die jährlichen Kosten für Unternehmensvisa (B1/B2 und L-1) für in Brasilien ansässige multinationale Unternehmen über 75 Millionen US-Dollar liegen. Mobilitätsberatungen sehen einen direkten Einfluss auf die Verkürzung der Wartezeiten: Derzeit sind Termine für Visa-Interviews in São Paulo bis November 2026 ausgebucht.
Diplomaten warnen jedoch, dass der US-Kongress gesetzliche Anpassungen genehmigen müsste und Brasilien seine Sicherheitsstandards für biometrische Daten verbessern sollte. Dennoch signalisiert die Aussage eine Chance: Quellen im Itamaraty bestätigen, dass bis Ende Juni eine bilaterale Arbeitsgruppe zur Erleichterung von Reisen angekündigt werden soll.
Quelle: PANROTAS