
Das neueste „cruscotto statistico“-Bulletin des italienischen Innenministeriums vom 11. Juni zeigt, dass seit dem 1. Januar 12.404 Menschen italienische Küsten erreicht haben – fast 7 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die größte einzelne Gruppe stellen erneut Bangladescher mit 3.832 Ankünften, gefolgt von Somaliern, Pakistanern, Sudanesen und Ägyptern. Allein in den ersten zehn Tagen im Juni landeten fast 800 Personen, trotz sich verschlechternder Wetterbedingungen, die normalerweise den Zustrom verlangsamen.
Die Zahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der EU-Migrationspakt in Kraft tritt und die Regierung die Aufnahme-Kapazitäten in Sizilien, Kalabrien und Apulien schnell ausbaut. Die Präfekten wurden angewiesen, bis zum 30. Juni 3.000 zusätzliche Betten bereitzustellen, wobei Einrichtungen innerhalb von 50 km großer Häfen Priorität haben, damit die Asylregistrierung vor Weiterverlegungen abgeschlossen werden kann.
Für Arbeitgeber deuten die Daten auf eine engere Arbeitsmarktsituation im weiteren Jahresverlauf hin. Landwirtschafts- und Gastgewerbeverbände berichten, dass die regulären „decreto flussi“-Kontingente – vor allem für Saisonarbeitsgenehmigungen – bereits innerhalb weniger Stunden der Januar-Click-Tage ausgebucht waren. Sollte die irreguläre Einreise im aktuellen Tempo weitergehen, könnten Inspektoren verstärkt Betriebsprüfungen durchführen, um Schwarzarbeit zu verhindern.
NGOs warnen, dass die Rettungskapazitäten der Küstenwache an ihre Grenzen stoßen und der Sommeransturm noch bevorsteht. Die Marine hat inzwischen ein Offshore-Patrouillenboot von NATO-Übungen ins zentrale Mittelmeer verlegt, um die Such- und Rettungskapazitäten zu verstärken.
Unternehmen, die Mitarbeiter für Bauprojekte nach Sizilien und Apulien entsenden, sollten lokale Sicherheitshinweise beachten: Kurzfristige Straßensperren rund um Migrantenunterkünfte an Ausschiffungstagen sind häufig und können die Logistik um mehrere Stunden verzögern.
Die Zahlen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der EU-Migrationspakt in Kraft tritt und die Regierung die Aufnahme-Kapazitäten in Sizilien, Kalabrien und Apulien schnell ausbaut. Die Präfekten wurden angewiesen, bis zum 30. Juni 3.000 zusätzliche Betten bereitzustellen, wobei Einrichtungen innerhalb von 50 km großer Häfen Priorität haben, damit die Asylregistrierung vor Weiterverlegungen abgeschlossen werden kann.
Für Arbeitgeber deuten die Daten auf eine engere Arbeitsmarktsituation im weiteren Jahresverlauf hin. Landwirtschafts- und Gastgewerbeverbände berichten, dass die regulären „decreto flussi“-Kontingente – vor allem für Saisonarbeitsgenehmigungen – bereits innerhalb weniger Stunden der Januar-Click-Tage ausgebucht waren. Sollte die irreguläre Einreise im aktuellen Tempo weitergehen, könnten Inspektoren verstärkt Betriebsprüfungen durchführen, um Schwarzarbeit zu verhindern.
NGOs warnen, dass die Rettungskapazitäten der Küstenwache an ihre Grenzen stoßen und der Sommeransturm noch bevorsteht. Die Marine hat inzwischen ein Offshore-Patrouillenboot von NATO-Übungen ins zentrale Mittelmeer verlegt, um die Such- und Rettungskapazitäten zu verstärken.
Unternehmen, die Mitarbeiter für Bauprojekte nach Sizilien und Apulien entsenden, sollten lokale Sicherheitshinweise beachten: Kurzfristige Straßensperren rund um Migrantenunterkünfte an Ausschiffungstagen sind häufig und können die Logistik um mehrere Stunden verzögern.
Quelle: AgenSIR
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