
Der brasilianische Wetterdienst Climatempo und SBT News warnten am 12. Juni davor, dass ein intensives Tiefdruckgebiet vor der Südküste zwischen Freitagabend und dem Morgen des 13. Juni einen außertropischen Zyklon auslösen wird. Für Rio Grande do Sul, Santa Catarina, Paraná sowie Teile von São Paulo und Minas Gerais werden starke Regenfälle, Windböen von bis zu 70 km/h und örtliche Überschwemmungen erwartet. Fluggesellschaften haben Reisehinweise für Porto Alegre, Florianópolis und Curitiba herausgegeben und empfehlen Passagieren, kostenlose Umbuchungen zu nutzen oder frühzeitig anzureisen, da Windböen den Flugbetrieb verzögern können. Die Straßenbehörden in den Regionen Serra Gaúcha und Vale do Paraíba haben Umleitungen vorbereitet, um bei Erdrutschen – einem häufigen Problem, wenn Winterfronten auf gesättigte Böden treffen – reagieren zu können. Für globale Mobilitätsteams, die Expatriate- oder Projektreisen koordinieren, ist das Timing ungünstig: Das schlechte Wetter fällt mit dem Valentinstag und dem ersten Wochenende der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen, beides Spitzenzeiten für Inlandsreisen. Unternehmen sollten ihre Fürsorgepflichten überprüfen, sicherstellen, dass Reisende Push-Benachrichtigungen erhalten, und virtuelle Alternativen für Montagstreffen in Betracht ziehen, falls Mitarbeiter nicht rechtzeitig zurückkehren können. Der Sturm verdeutlicht einen größeren Trend: Die Winterstürme in Brasilien treten immer häufiger auf, und die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur ist regional unterschiedlich. Experten für Geschäftskontinuität empfehlen, sekundäre Flughäfen wie Navegantes oder Caxias do Sul als Ausweichmöglichkeiten zu identifizieren, falls die Küstenflughäfen geschlossen werden müssen.
Quelle: SBT News
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