
Ab dieser Woche werden alle Brasilianer, die in den Schengen-Raum einreisen, über das Entry/Exit-System (EES) abgewickelt – das neue biometrische Grenzregime der EU, das im April die Passstempel ersetzt hat und nun voll einsatzbereit ist. Eine ausführliche Erklärung von Nomad Global vom 12. Juni 2026 beantwortet die Frage, die viele Geschäftsreisende beschäftigt: Ändert sich für visumfreie Brasilianer etwas? Die kurze Antwort lautet: Nein – allerdings dauert die erste Einreise ein paar Minuten länger.
Im Rahmen des EES müssen Reisende ihren Reisepass an einem Kiosk vorzeigen, um Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto aufnehmen zu lassen. Die Daten werden drei Jahre lang gespeichert und überwachen automatisch die Einhaltung der 90/180-Tage-Regel. Bei späteren Besuchen geht der Vorgang schneller, da nur noch ein biometrischer Abgleich erforderlich ist. Wichtig: Es sind keine Vorabmaßnahmen nötig; Brasilianer bleiben visumfrei, bis ETIAS – eine separate elektronische Reisegenehmigung für 7 Euro – Ende 2026 eingeführt wird.
Die EU-Grenzbehörden versprechen, dass das System die Warteschlangen verkürzen wird, sobald die erste Anmeldewelle abgeschlossen ist. Flughäfen in Lissabon, Madrid und Paris warnen jedoch vor Verzögerungen aufgrund der Umstellung bis Juli. Reiseveranstalter empfehlen Erstnutzern des EES, bei der Ankunft 30 Minuten mehr Zeit einzuplanen und darauf zu achten, dass die Fingerabdrücke sauber und frei von Hindernissen sind (z. B. keine frischen Henna-Tattoos oder Pflaster).
Für multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Brasilien und europäischen Standorten rotieren lassen, bedeutet das vor allem mehr Planungssicherheit: Überziehungen der Aufenthaltsdauer lösen automatisch Alarm aus, was sogenannte Visa-Run-Taktiken unmöglich macht. Arbeitgeber sollten ihre Reisenden darauf hinweisen, dass Passstempel entfallen – der Einreisebeleg erfolgt künftig digital – und daran erinnern, dass die Drei-Monats-Gültigkeitsregel des Reisepasses weiterhin gilt. Unternehmen, die bisher Bilder von gestempelten Seiten zur Einhaltung der Vorschriften speichern, sollten ihre Dokumentationsprozesse entsprechend anpassen.
Im Rahmen des EES müssen Reisende ihren Reisepass an einem Kiosk vorzeigen, um Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto aufnehmen zu lassen. Die Daten werden drei Jahre lang gespeichert und überwachen automatisch die Einhaltung der 90/180-Tage-Regel. Bei späteren Besuchen geht der Vorgang schneller, da nur noch ein biometrischer Abgleich erforderlich ist. Wichtig: Es sind keine Vorabmaßnahmen nötig; Brasilianer bleiben visumfrei, bis ETIAS – eine separate elektronische Reisegenehmigung für 7 Euro – Ende 2026 eingeführt wird.
Die EU-Grenzbehörden versprechen, dass das System die Warteschlangen verkürzen wird, sobald die erste Anmeldewelle abgeschlossen ist. Flughäfen in Lissabon, Madrid und Paris warnen jedoch vor Verzögerungen aufgrund der Umstellung bis Juli. Reiseveranstalter empfehlen Erstnutzern des EES, bei der Ankunft 30 Minuten mehr Zeit einzuplanen und darauf zu achten, dass die Fingerabdrücke sauber und frei von Hindernissen sind (z. B. keine frischen Henna-Tattoos oder Pflaster).
Für multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter zwischen Brasilien und europäischen Standorten rotieren lassen, bedeutet das vor allem mehr Planungssicherheit: Überziehungen der Aufenthaltsdauer lösen automatisch Alarm aus, was sogenannte Visa-Run-Taktiken unmöglich macht. Arbeitgeber sollten ihre Reisenden darauf hinweisen, dass Passstempel entfallen – der Einreisebeleg erfolgt künftig digital – und daran erinnern, dass die Drei-Monats-Gültigkeitsregel des Reisepasses weiterhin gilt. Unternehmen, die bisher Bilder von gestempelten Seiten zur Einhaltung der Vorschriften speichern, sollten ihre Dokumentationsprozesse entsprechend anpassen.
Quelle: Nomad Global
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