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Razzia der Einwanderungsbehörde bei DPD-Depots führt zur Festnahme von neun mutmaßlichen illegalen Arbeitern

Juni 13, 2026
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Razzia der Einwanderungsbehörde bei DPD-Depots führt zur Festnahme von neun mutmaßlichen illegalen Arbeitern
Beamte der Einwanderungsbehörde des Innenministeriums nahmen am 11. Juni bei koordinierten Razzien in den frühen Morgenstunden neun ausländische Staatsangehörige in den Paketverteilzentren von DPD in Basingstoke und Newbury fest, berichtete ITV News Meridian am Folgetag. Die Einsätze – Teil einer landesweiten Offensive gegen illegale Beschäftigung im Logistiksektor – umfassten Überprüfungen der Arbeitsberechtigung bei mehr als 100 Mitarbeitern an beiden Standorten. Unter den Festgenommenen sind sieben Inder, ein Ghanaer und ein Pakistani. Alle wurden auf Kaution im Rahmen der Einwanderungshaft entlassen, während die Ermittlungen weiterlaufen. Sollten sie illegal gearbeitet haben, droht ihnen die Abschiebung aus dem Vereinigten Königreich. DPD könnte bei nachgewiesenen Verstößen gegen die Vorschriften mit Bußgeldern von bis zu 60.000 Pfund pro illegal beschäftigtem Mitarbeiter belegt werden. Die Aktion verdeutlicht die verschärfte Haltung des Innenministeriums gegenüber Branchen, die auf flexible Arbeitskräfte angewiesen sind. Seit Juli 2024 sind die Festnahmen wegen illegaler Beschäftigung um 83 Prozent gestiegen, wobei besonders die Zustell- und Gig-Economy-Sektoren verstärkt kontrolliert werden. Eine Regierungsantwort auf die Konsultation zur Ausweitung der gesetzlichen Arbeitsberechtigungsprüfungen auf alle Gig-Economy-Anbieter wird noch in diesem Monat erwartet. Arbeitgeber sollten beachten, dass die zivilrechtlichen Strafen für illegale Beschäftigung im Januar 2025 verdoppelt wurden und nun bis zu 60.000 Pfund pro Person betragen können, während Unternehmensleiter mit Berufsverboten und in schweren Fällen mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen müssen. Mobilitäts- und Personalabteilungen müssen sicherstellen, dass die Dokumentenprüfungen nicht nur für festangestellte Mitarbeiter, sondern auch für Leiharbeiter und Subunternehmer gelten.
Quelle: ITV News Meridian

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