
Aktuelle Flugüberwachungsdaten zeigen am Freitag, den 12. Juni, insgesamt 1.225 Verspätungen und 73 Annullierungen an fünf großen europäischen Flughäfen, darunter London Heathrow. Diese Zahlen wecken Befürchtungen, dass die Sommerflüge nach Spanien der steigenden Nachfrage nicht standhalten könnten. Besonders britische Unternehmen und Urlauber sorgen sich um Kettenreaktionen im Netzwerk: Flugzeuge, die frühmorgendliche Transatlantikflüge nach Heathrow absolvieren, starten oft mittags zu Verbindungen nach Malaga, Alicante oder Palma. Probleme bei der Besetzung oder Slot-Zuweisung in London können daher zu verspäteten Ankünften an der spanischen Küste führen, was verpasste Hotel-Check-ins und Chaos im Bodentransport nach sich zieht.
Das jüngste Sommer-Briefing von Eurocontrol listet Spanien, Frankreich und Griechenland bereits als „Hotspots“ im Netzwerk auf; zusammen mit hohen Auslastungen und dem bevorstehenden EU-Einreise-/Ausreisesystem ist der Spielraum für Fehler minimal. Der spanische Betreiber Aena verzeichnete im April 28,3 Millionen Passagiere – ein Plus von 3,7 Prozent im Jahresvergleich – was wenig Puffer bei Sicherheits-, Gepäck- und Grenzkontrollen lässt.
Empfehlungen für britische Mobilitätsteams: Mitarbeiter und Entsandte sollten drei Stunden vor Abflug bei Nicht-Schengen-Flügen am Flughafen sein; darauf hinweisen, dass Entschädigungen nach UK CAA oder EU261 davon abhängen können, ob die Fluggesellschaft schuld war; und Reisende daran erinnern, dass die Passkontrolle an spanischen Flughäfen oft erst nach der Duty-Free-Zone erfolgt, sodass sich vor dem Boarding eine zweite Warteschlange bilden kann.
Auch wenn nicht jeder Flug verspätet sein wird, verdeutlichen die Zahlen, wie anfällig das Netzwerk wird, wenn mehrere Drehkreuze gleichzeitig Verzögerungen haben. Echtzeitüberwachung sowie flexible Hotel- und Mietwagenbuchungen sind ratsam, bis die Hochsaison vorüber ist.
Das jüngste Sommer-Briefing von Eurocontrol listet Spanien, Frankreich und Griechenland bereits als „Hotspots“ im Netzwerk auf; zusammen mit hohen Auslastungen und dem bevorstehenden EU-Einreise-/Ausreisesystem ist der Spielraum für Fehler minimal. Der spanische Betreiber Aena verzeichnete im April 28,3 Millionen Passagiere – ein Plus von 3,7 Prozent im Jahresvergleich – was wenig Puffer bei Sicherheits-, Gepäck- und Grenzkontrollen lässt.
Empfehlungen für britische Mobilitätsteams: Mitarbeiter und Entsandte sollten drei Stunden vor Abflug bei Nicht-Schengen-Flügen am Flughafen sein; darauf hinweisen, dass Entschädigungen nach UK CAA oder EU261 davon abhängen können, ob die Fluggesellschaft schuld war; und Reisende daran erinnern, dass die Passkontrolle an spanischen Flughäfen oft erst nach der Duty-Free-Zone erfolgt, sodass sich vor dem Boarding eine zweite Warteschlange bilden kann.
Auch wenn nicht jeder Flug verspätet sein wird, verdeutlichen die Zahlen, wie anfällig das Netzwerk wird, wenn mehrere Drehkreuze gleichzeitig Verzögerungen haben. Echtzeitüberwachung sowie flexible Hotel- und Mietwagenbuchungen sind ratsam, bis die Hochsaison vorüber ist.
Quelle: Euro Weekly News