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Indien führt DigiYatra-Biometrie für internationale Abflüge an vier Drehkreuzen verpflichtend ein

Juni 14, 2026
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Indien führt DigiYatra-Biometrie für internationale Abflüge an vier Drehkreuzen verpflichtend ein
Ab dem 1. Juni 2026 hat das Ministerium für Zivilluftfahrt die Nutzung der DigiYatra-Gesichtserkennungsplattform für Passagiere, die international von den Flughäfen Delhi, Mumbai, Bengaluru und Hyderabad abfliegen, verpflichtend eingeführt. Ein am 13. Juni von der Reiseplattform NITN veröffentlichter Leitfaden erklärt, dass Reisende mindestens 48 Stunden vor dem Flug ein Aadhaar-verifiziertes Selfie und ihre Bordkarte in der DigiYatra-App hochladen müssen. Bei der Ankunft passieren sie dann e-Gates, an denen Live-Bilder mit verschlüsselten Vorlagen in der Cloud abgeglichen werden. Behörden geben an, dass das System die durchschnittliche Wartezeit bei Sicherheits- und Passkontrollen von 20 auf unter sieben Minuten reduziert und so Kapazitäten für den starken Sommerreiseverkehr schafft. Für Vielflieger unter den Mitarbeitern bedeutet dies vor allem eine frühere Sitzplatzbestätigung – einige Fluggesellschaften verlangen für die Sitzplatzwahl vor der Check-in-Öffnung eine Zusatzgebühr. Mobilitätsteams sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, um solche Gebühren zu erstatten, und Schritt-für-Schritt-Anleitungen bereitstellen, um Verzögerungen in letzter Minute zu vermeiden. Die Einführung der Biometrie ist Teil der umfassenderen Modernisierung IVFRT-2.0: Automatisierte e-Gates sind nun mit den Einwanderungsservern vernetzt, sodass der Reisepass nur noch einmal am letzten Grenzkiosk geprüft wird. Die Regierung hat angekündigt, DigiYatra bis Jahresende auf die Flughäfen Kochi und Kolkata auszuweiten und langfristig mit einem Trusted Traveller Programm zu verknüpfen, das manuelle Stempelungen komplett überflüssig macht. Datenschützer fordern weiterhin klarere Regeln zur Datenaufbewahrung, doch das Ministerium betont, dass die Daten 24 Stunden nach Abflug automatisch gelöscht werden. Für internationale Unternehmen bedeutet dies kürzere Aufenthaltszeiten und potenziell geringere Sorgfaltspflichten in überfüllten Terminals.
Quelle: NotInTown

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