
Nach fast drei Jahren visafreier Einreise zur Belebung des Tourismus hat Thailand die Regelung für einen seiner am schnellsten wachsenden Quellmärkte zurückgenommen. Ein Bericht vom 12. Juni bestätigt, dass Inhaber indischer Pässe nun wieder eine Visum-bei-Ankunft-Gebühr von 2.000 Baht (ca. ₹4.600) zahlen müssen und auf 15 Tage Aufenthalt begrenzt sind. Die Änderung trat stillschweigend Ende Mai in Kraft, als Indien von der thailändischen Liste der visafreien Länder gestrichen wurde. Brancheninsider sehen darin Bangkoks Wunsch, Überziehungen und Schwarzarbeit einzudämmen, während gleichzeitig eine unkomplizierte Einreise für Kurzzeiturlauber erhalten bleiben soll.
Für indische Reisende und Reiseveranstalter, die Strandurlaube anbieten, bedeutet dies vor allem eine Straffung der Reiserouten: Mehrwöchige Trips, die früher Bangkok, Phuket und Chiang Mai kombinierten, müssen nun in einen zweiwöchigen Zeitraum passen oder erfordern vorab beantragte Langzeitvisa. Fluggesellschaften und Online-Reisebüros passen ihre Angebote auf 10- bis 12-tägige „Express-Thailand“-Pakete an. Destination Management Companies in Phuket und Krabi berichten von einer steigenden Nachfrage nach Aufenthalten in einzelnen Resorts statt mehrerer Inseln, um die 15-Tage-Grenze einzuhalten. Im Norden, wo Trekkingtouren beliebt sind, befürchten Anbieter einen Rückgang der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer und entwickeln daher kompaktere Kulturpakete über drei Nächte.
Praktisch bedeutet das für indische Besucher, dass sie nun an den Visa-on-Arrival-Schaltern anstehen, die Gebühr in thailändischer Währung mitführen und ein bestätigtes Rückflugticket innerhalb von 15 Tagen vorlegen müssen. Reiseberater warnen vor möglichen Wartezeiten von bis zu einer Stunde am Suvarnabhumi-Flughafen während der Hauptankunftszeiten und empfehlen großzügige Zeitpuffer für Anschlussflüge im Inland.
Für Firmen, die Mitarbeiter entsenden, ist die Auswirkung zwar geringer, aber spürbar: Kurzfristige MICE-Reisen bleiben möglich, doch regionale Meetings, die zuvor auf visafreien 30- oder 45-Tage-Aufenthalten basierten, erfordern nun zusätzlichen bürokratischen Aufwand. Unternehmen, die Mitarbeiter für Schulungen oder Projekte über 15 Tage schicken, sollten mehr Vorlaufzeit für die Beantragung von Non-Immigrant-(B)- oder Smart-Visa bei thailändischen Vertretungen in Indien einplanen.
Für indische Reisende und Reiseveranstalter, die Strandurlaube anbieten, bedeutet dies vor allem eine Straffung der Reiserouten: Mehrwöchige Trips, die früher Bangkok, Phuket und Chiang Mai kombinierten, müssen nun in einen zweiwöchigen Zeitraum passen oder erfordern vorab beantragte Langzeitvisa. Fluggesellschaften und Online-Reisebüros passen ihre Angebote auf 10- bis 12-tägige „Express-Thailand“-Pakete an. Destination Management Companies in Phuket und Krabi berichten von einer steigenden Nachfrage nach Aufenthalten in einzelnen Resorts statt mehrerer Inseln, um die 15-Tage-Grenze einzuhalten. Im Norden, wo Trekkingtouren beliebt sind, befürchten Anbieter einen Rückgang der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer und entwickeln daher kompaktere Kulturpakete über drei Nächte.
Praktisch bedeutet das für indische Besucher, dass sie nun an den Visa-on-Arrival-Schaltern anstehen, die Gebühr in thailändischer Währung mitführen und ein bestätigtes Rückflugticket innerhalb von 15 Tagen vorlegen müssen. Reiseberater warnen vor möglichen Wartezeiten von bis zu einer Stunde am Suvarnabhumi-Flughafen während der Hauptankunftszeiten und empfehlen großzügige Zeitpuffer für Anschlussflüge im Inland.
Für Firmen, die Mitarbeiter entsenden, ist die Auswirkung zwar geringer, aber spürbar: Kurzfristige MICE-Reisen bleiben möglich, doch regionale Meetings, die zuvor auf visafreien 30- oder 45-Tage-Aufenthalten basierten, erfordern nun zusätzlichen bürokratischen Aufwand. Unternehmen, die Mitarbeiter für Schulungen oder Projekte über 15 Tage schicken, sollten mehr Vorlaufzeit für die Beantragung von Non-Immigrant-(B)- oder Smart-Visa bei thailändischen Vertretungen in Indien einplanen.
Quelle: The Traveler
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