
Französische und Schweizer Behörden haben vor dem G7-Gipfel in Évian-les-Bains (15.–17. Juni) das strengste Grenzsicherheitskonzept seit zwei Jahrzehnten umgesetzt. Vom 12. bis 18. Juni bleiben von 35 Straßenübergängen zwischen der Haute-Savoie und dem Kanton Genf nur sieben geöffnet. Mobile Gendarmen, Anti-Terror-Einheiten und Drohnen patrouillieren an der französisch-schweizerischen Grenze. Der Schweizer Bundesrat hat vorübergehende Kontrollen an den Schengen-Binnengrenzen wiedereingeführt und damit das übliche freie Grenzregime faktisch ausgesetzt, während Frankreich 13.000 Polizei- und Militärkräfte in der Region am See stationiert hat.
Die Maßnahmen betreffen schätzungsweise 200.000 Grenzgänger – viele davon Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie Führungskräfte aus Genfs Finanz- und Rohstoffhandelszentren. Um die Versorgung sicherzustellen, haben die Genfer Behörden 25.000 Sonderausweise ausgegeben und Unternehmen aufgefordert, wo möglich auf Homeoffice umzusteigen. Logistikunternehmen berichten von Verzögerungen bei Just-in-Time-Lieferungen aus Frankreich von 40 bis 90 Minuten, was einige multinationale Konzerne dazu zwingt, Fracht über Basel umzuleiten.
Obwohl Schengen-Regeln temporäre Kontrollen bei Großveranstaltungen erlauben, ist das Ausmaß der Grenzschließungen ungewöhnlich: Beim Biden-Putin-Gipfel 2021 wurden lediglich vier kleinere Übergänge geschlossen. Arbeitgeberverbände warnen, dass wiederholte Wiedereinführungen das Schweizer Image als Land mit nahtloser Mobilität gefährden könnten – ein entscheidender Faktor für die Ansiedlung regionaler Hauptsitze, die auf einen binationalen Arbeitsmarkt angewiesen sind.
Für Grenzgänger lautet der praktische Rat: Pässe auch für Routine-Grenzübertritte mitführen, mehr Reisezeit einplanen und Live-Verkehrs-Apps nutzen, die aktuelle Sperrungen anzeigen. Mobilitätsmanager sollten die Tagespauschalen anpassen, um zusätzliche Verpflegungskosten bei längeren Pendelzeiten abzudecken, und die Fürsorgepflicht für Mitarbeitende, die während des Gipfels zwischen Genf und den französischen Alpenorten pendeln, überprüfen.
Die Behörden kündigen an, die Kontrollen um Mitternacht am 19. Juni aufzuheben. Risikoexperten warnen jedoch, dass sich Staus durch den Abbau schwerer Barrieren und Sicherheitsausrüstung bis ins Wochenende ziehen könnten.
Die Maßnahmen betreffen schätzungsweise 200.000 Grenzgänger – viele davon Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie Führungskräfte aus Genfs Finanz- und Rohstoffhandelszentren. Um die Versorgung sicherzustellen, haben die Genfer Behörden 25.000 Sonderausweise ausgegeben und Unternehmen aufgefordert, wo möglich auf Homeoffice umzusteigen. Logistikunternehmen berichten von Verzögerungen bei Just-in-Time-Lieferungen aus Frankreich von 40 bis 90 Minuten, was einige multinationale Konzerne dazu zwingt, Fracht über Basel umzuleiten.
Obwohl Schengen-Regeln temporäre Kontrollen bei Großveranstaltungen erlauben, ist das Ausmaß der Grenzschließungen ungewöhnlich: Beim Biden-Putin-Gipfel 2021 wurden lediglich vier kleinere Übergänge geschlossen. Arbeitgeberverbände warnen, dass wiederholte Wiedereinführungen das Schweizer Image als Land mit nahtloser Mobilität gefährden könnten – ein entscheidender Faktor für die Ansiedlung regionaler Hauptsitze, die auf einen binationalen Arbeitsmarkt angewiesen sind.
Für Grenzgänger lautet der praktische Rat: Pässe auch für Routine-Grenzübertritte mitführen, mehr Reisezeit einplanen und Live-Verkehrs-Apps nutzen, die aktuelle Sperrungen anzeigen. Mobilitätsmanager sollten die Tagespauschalen anpassen, um zusätzliche Verpflegungskosten bei längeren Pendelzeiten abzudecken, und die Fürsorgepflicht für Mitarbeitende, die während des Gipfels zwischen Genf und den französischen Alpenorten pendeln, überprüfen.
Die Behörden kündigen an, die Kontrollen um Mitternacht am 19. Juni aufzuheben. Risikoexperten warnen jedoch, dass sich Staus durch den Abbau schwerer Barrieren und Sicherheitsausrüstung bis ins Wochenende ziehen könnten.
Quelle: Le Monde
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Schweiz.Mehr von Schweiz
Alle anzeigen
Betriebliches Chaos am Flughafen Zürich führt zu europaweiten Flugverspätungen
Schweizer Stimmberechtigte lehnen Volksinitiative zur Bevölkerungsbegrenzung ab und erhalten offenes Einwanderungssystem