
Da die Gruppenspiele nun in Nordamerika laufen, hat Global Affairs Canada am 15. Juni seine Reisehinweise aktualisiert und Kanadier sowie andere Reisende, die über Mexiko zu Spielen in den USA reisen, dringend dazu aufgefordert, Landgrenzübergänge ganz zu vermeiden. Das Ministerium verweist auf ein „angespanntes Sicherheitsklima“ geprägt von Kartellgewalt und verschärfter US-Einwanderungskontrolle, die zu Festnahmen oder Einreiseverweigerungen führen können. Die Empfehlung lautet, direkt in US-Austragungsstädte zu fliegen oder zumindest an gut ausgestatteten Flughäfen mit Vorabkontrollen und konsularischer Unterstützung die Grenze zu passieren. Zudem wird daran erinnert, dass viele Reiseversicherungen erlöschen, wenn Reisende Gebiete betreten, für die Kanada eine offizielle Reisewarnung „nicht notwendige Reisen vermeiden“ ausgesprochen hat. Für kanadische Unternehmen, die Incentive-Reisen oder Hospitality-Bereiche organisieren, heißt es, Reisepläne, die mexikanische Grenzstaaten wie Texas oder Arizona durchqueren, sorgfältig zu prüfen. Reiseveranstalter müssen möglicherweise den Bodentransport anpassen, und Arbeitgeber sollten die Versicherungsdeckung für Mitarbeiter bei Spielbesuchen überprüfen. Die Warnung zeigt, wie ein großes Sportereignis mit geopolitischen Realitäten kollidieren kann. Obwohl Kanada Co-Gastgeber des Turniers ist, finden die meisten K.o.-Spiele in den USA statt – was reibungslose Grenzübertritte für Sponsoren, Medien und Ticketinhaber unerlässlich macht. Mobilitätsplaner sollten Reisende darauf hinweisen, stets ihren Reisepass mitzuführen und sich beim kanadischen ROCA-Service zu registrieren, um schnelle konsularische Updates zu erhalten.
Quelle: TAG24
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