Bisher nur 300 irreguläre Migranten an der österreichisch-ungarischen Grenze im Jahr 2026 aufgegriffen
Debatte um „Remigration“ eskaliert: Innenminister bezeichnet Begriff als rechtsextremen Slogan
EU-Arbeitsgruppe trifft sich zur Bekämpfung von IT-Schwachstellen im Schengen-Raum – Österreich unterstützt intensiveren Datenaustausch
Neueste Nachrichten
NGOs fordern Österreich auf, Asylrechte vor dem Weltflüchtlingstag zu verteidigen
Volkshilfe OÖ, Caritas OÖ und migrare haben am 15. Juni gemeinsam zu einer asylrechtlich orientierten Politik aufgerufen. Sie warnen davor, dass Reformen auf EU- und nationaler Ebene den sicheren Zugang zu Schutz gefährden könnten. Die NGOs setzen sich für legale Zugangswege ein und fordern die österreichischen Gesetzgeber auf, Sicherheit mit humanitären Verpflichtungen in Einklang zu bringen – ein Thema, das auch Arbeitgeber betrifft, die Geflüchtete einstellen oder umsiedeln.
Europäisches Parlament stimmt über strengere EU-Rückführungsregeln ab – Auswirkungen auf Österreich
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden am 17. Juni über eine Verordnung abstimmen, die die Rückführungsverfahren für irreguläre Migranten in der EU grundlegend reformiert. Das Gesetz sieht einheitliche und schnellere Fristen für die Durchsetzung von Abschiebebescheiden vor und dürfte Österreich dazu veranlassen, die Kapazitäten für Abschiebehaft auszubauen und die Fallmanagementsysteme zu verbessern. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, sollten sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter bei grenzüberschreitenden Reisen stets ihre Aufenthaltspapiere griffbereit haben, sobald die neuen Regelungen in Kraft treten.