Österreich führt „flexiblen Grenzgürtel“ ein und verlängert Kontrollen an Nachbargrenzen
Österreich will Unterstützung für neue EU-Verordnung zu Fluggastrechten zurückhalten und verweist auf geringeren Schutz für Reisende
Österreichisches Innenministerium meldet starken Rückgang illegaler Einreisen nach Anti-Schmuggel-Offensive
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Österreich verlängert Grenzkontrollen in Grenzgebieten um weitere drei Monate
Innenminister Gerhard Karner hat die mobilen Grenzkontrollen Österreichs zu den Nachbarländern im Schengen-Raum bis Mitte September 2026 verlängert. Als Begründung nennt er die Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakts sowie die Spitzenzeiten im Sommerreiseverkehr. Das flexible Kontrollmodell ersetzt feste Kontrollstellen, ermöglicht aber weiterhin Dokumentenkontrollen bis zu 10 Kilometer ins Landesinnere, was Straßen-, Bahn- und Busverkehr betrifft. Unternehmen sollten mit Stichprobenkontrollen bei Mitarbeitershuttles rechnen und sicherstellen, dass alle Reisenden gültige Ausweise mitführen.
Österreich verlängert Grenzkontrollen zu vier Nachbarländern bis September
Wien verlängert mobile Grenzkontrollen an den Grenzen zu Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien um weitere drei Monate aus Sicherheits- und Migrationsgründen. Die am 13. Juni angekündigte Maßnahme steht im Widerspruch zur Aufforderung der Europäischen Kommission, die internen Schengen-Kontrollen abzubauen, wird aber voraussichtlich erst im Herbst enden. Internationale Arbeitgeber müssen weiterhin mit gelegentlichen Kontrollen rechnen und entsprechende Ausweise sowie Entsendepapiere mitführen.