
Ebenfalls am 16. Juni unterzeichnete das Ministerium für Häfen und Flughäfen (MPor) eine technische Kooperationsvereinbarung mit dem Nationalen Rat der Staatsanwälte (CNMP) und der Militärstaatsanwaltschaft, um den Kampf gegen den Menschenhandel mit Kindern, Jugendlichen und Frauen an den See- und Luftverkehrsknotenpunkten des Landes zu verstärken. Unter dem Namen „Manas que Protegem“ standardisiert das Abkommen die Weiterleitungsprotokolle, führt verpflichtende Schulungen für das Bodenpersonal ein und richtet gemeinsame Kontrollteams an 17 Seehäfen und 32 Flughäfen ein. Im Rahmen der Vereinbarung wird das MPor einen neuen Leitfaden zum Schutz von Kindern und Jugendlichen herausgeben und kinderfreundliche Befragungsräume nach UN-Empfehlungen einrichten. Fluggesellschaften sind verpflichtet, ihre Crew-Briefings vor der IATA-Fahrplanänderung zum Jahresende zu aktualisieren. Für Fachleute im Bereich globale Mobilität bedeutet dies strengere Dokumentenkontrollen an Fracht- und Kreuzfahrthäfen wie Santos, Itajaí und dem Pier Mauá in Rio sowie an Nebenflughäfen, die für Firmen-Shuttles genutzt werden. Unternehmen, die Mitarbeiter mit Familien umziehen, sollten mehr Zeit für die Abwicklung einplanen und auf Ad-hoc-Befragungen durch multi-agency Teams vorbereitet sein. Die Initiative ergänzt die am selben Tag gestartete Flughafen-Kampagne des Justizministeriums (MJSP) und signalisiert eine koordinierte bundesweite Offensive vor dem Schulferienansturm und den erwarteten 80.000 brasilianischen Fans, die zur FIFA-Weltmeisterschaft nach Nordamerika reisen.
Quelle: Rádio Itatiaia
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