
Das polnische Amt für Ausländer hat neue Zahlen veröffentlicht, wonach zwischen Januar und Mai 2026 insgesamt 12.113 belarussische Staatsbürger polnische Aufenthaltserlaubnisse erhalten haben. Die Mehrheit der Genehmigungen (10.134) entfiel auf befristete Aufenthalte, gefolgt von 1.599 unbefristeten Aufenthaltstiteln und 380 EU-Daueraufenthaltsgenehmigungen. Belarussen stellen weiterhin eine der größten nicht-EU-Gemeinschaften in Polen dar. Seit den Massenprotesten in Belarus im Jahr 2020 sind viele Fachkräfte, IT-Spezialisten und politische Aktivisten in polnische Städte wie Warschau, Krakau und Breslau gezogen, angelockt von einer vertrauten Sprachumgebung, dem Zugang zum EU-Markt und vereinfachten humanitären Wegen.
Laut dem Amt basieren 66 % der diesjährigen befristeten Aufenthaltserlaubnisse auf einer Beschäftigung, 24 % auf Familienzusammenführung und 3 % auf Studium, was die wachsende wirtschaftliche – und nicht nur humanitäre – Dimension der belarussischen Migration unterstreicht. Im gleichen Zeitraum wurden 1.374 Anträge von Belarussen abgelehnt und 598 ohne Entscheidung geschlossen, was darauf hindeutet, dass die polnischen Behörden bei der Prüfung der Unterlagen und der Einhaltung des Arbeitsmarktes strenger vorgehen. Dennoch bleibt die Gesamtgenehmigungsrate hoch, und die Bearbeitungszeiten, die derzeit im Durchschnitt 277 Tage betragen, sind dank eines Ende 2025 eingeführten beschleunigten digitalen Antragsverfahrens rückläufig.
Die neuen Daten zeigen zudem eine steigende Nachfrage nach internationalem Schutz: In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden 623 Asylanträge von 766 belarussischen Personen gestellt, von denen 455 den Flüchtlings- oder subsidiären Schutzstatus erhielten. Polen hat außerdem 2.737 spezielle Reisedokumente an Belarussen ausgegeben, deren Pässe nach den Einschränkungen der konsularischen Dienste in Minsk im Ausland abgelaufen sind. Für multinationale Arbeitgeber bestätigen die Zahlen, dass Polen weiterhin der zugänglichste EU-Standort für qualifizierte belarussische Fachkräfte ist. Unternehmen sollten jedoch längere Einarbeitungszeiten einplanen, sicherstellen, dass Arbeitsmarkttests ordnungsgemäß dokumentiert sind, und die geplanten Änderungen des polnischen Ausländergesetzes, die im vierten Quartal 2026 im Parlament diskutiert werden, genau verfolgen.
Laut dem Amt basieren 66 % der diesjährigen befristeten Aufenthaltserlaubnisse auf einer Beschäftigung, 24 % auf Familienzusammenführung und 3 % auf Studium, was die wachsende wirtschaftliche – und nicht nur humanitäre – Dimension der belarussischen Migration unterstreicht. Im gleichen Zeitraum wurden 1.374 Anträge von Belarussen abgelehnt und 598 ohne Entscheidung geschlossen, was darauf hindeutet, dass die polnischen Behörden bei der Prüfung der Unterlagen und der Einhaltung des Arbeitsmarktes strenger vorgehen. Dennoch bleibt die Gesamtgenehmigungsrate hoch, und die Bearbeitungszeiten, die derzeit im Durchschnitt 277 Tage betragen, sind dank eines Ende 2025 eingeführten beschleunigten digitalen Antragsverfahrens rückläufig.
Die neuen Daten zeigen zudem eine steigende Nachfrage nach internationalem Schutz: In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden 623 Asylanträge von 766 belarussischen Personen gestellt, von denen 455 den Flüchtlings- oder subsidiären Schutzstatus erhielten. Polen hat außerdem 2.737 spezielle Reisedokumente an Belarussen ausgegeben, deren Pässe nach den Einschränkungen der konsularischen Dienste in Minsk im Ausland abgelaufen sind. Für multinationale Arbeitgeber bestätigen die Zahlen, dass Polen weiterhin der zugänglichste EU-Standort für qualifizierte belarussische Fachkräfte ist. Unternehmen sollten jedoch längere Einarbeitungszeiten einplanen, sicherstellen, dass Arbeitsmarkttests ordnungsgemäß dokumentiert sind, und die geplanten Änderungen des polnischen Ausländergesetzes, die im vierten Quartal 2026 im Parlament diskutiert werden, genau verfolgen.
Quelle: Nasha Niva / Reform.news
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