
Der Ausländer- und Einwanderungsdienst Zyperns (YAM) führte am 24. Juni zwischen 6:00 und 12:00 Uhr, unterstützt von Spezialeinheiten der nationalen Polizei, eine gezielte Razzia im Stadtzentrum von Nikosia durch. Dabei wurden sieben Drittstaatsangehörige festgenommen, die sich illegal auf der Insel aufhielten. Die Aktion konzentrierte sich auf eine Gruppe verlassener Immobilien in der Nähe des alten städtischen Marktes und ist Teil der sogenannten „Sommerdurchgriff“-Kampagne des Innenministeriums, die den Druck auf die derzeit mit 127 % ihrer Kapazität überfüllten Aufnahmezentren verringern soll.
Die Behörden gaben an, dass die Festgenommenen – fünf Männer aus Syrien und zwei aus Nigeria – über die von der UN überwachte Grüne Linie aus dem Norden der Insel in die Republik eingereist waren. Alle sieben wurden zur Erstaufnahme im Lager Pournara gebracht, wo sie identifiziert und medizinisch untersucht wurden. Personen, die keinen Asylanspruch haben, sollen nun beschleunigt dem neuen Rückführungsverfahren der EU zugeführt werden, das am 12. Juni in Kraft getreten ist.
Vertreter des Innenministeriums betonten, dass die Razzia im Einklang mit den im EU-Pakt für Migration und Asyl festgelegten Schutzmaßnahmen durchgeführt wurde, darunter der Zugang zu Rechtsbeistand und Dolmetschern. Beobachter von NGOs, die die Aktion begleiteten, bestätigten, dass die Polizei die vorgeschriebenen Protokolle einhielt, forderten jedoch die Regierung auf, Alternativen zur Inhaftierung für besonders schutzbedürftige Gruppen auszubauen.
Für Arbeitgeber signalisiert die Durchsetzungskampagne verstärkte Kontrollen an Arbeitsstätten, die traditionell auf irreguläre Arbeitskräfte angewiesen sind – insbesondere im Baugewerbe und Gastgewerbe während der touristischen Hochsaison. Die Geldstrafen für die Beschäftigung von undokumentierten Arbeitern betragen nun bis zu 16.000 Euro pro Person und können zum Verlust von Förderprogrammen führen, von denen viele kleine und mittlere Unternehmen abhängig sind.
Die Razzia fällt zudem mit der Erprobung neuer elektronischer Grenzmanagementsysteme im Hafen von Larnaka zusammen, was Zyperns Entschlossenheit unterstreicht, bis 2027 den vollständigen Schengen-Beitritt zu erreichen. Unternehmen, die kurzfristige Einsätze organisieren, sollten daher sicherstellen, dass Mitarbeiter von Dienstleistern und Subunternehmern über die erforderlichen Aufenthaltserlaubnisse verfügen, um Betriebsstörungen oder Reputationsschäden zu vermeiden.
Die Behörden gaben an, dass die Festgenommenen – fünf Männer aus Syrien und zwei aus Nigeria – über die von der UN überwachte Grüne Linie aus dem Norden der Insel in die Republik eingereist waren. Alle sieben wurden zur Erstaufnahme im Lager Pournara gebracht, wo sie identifiziert und medizinisch untersucht wurden. Personen, die keinen Asylanspruch haben, sollen nun beschleunigt dem neuen Rückführungsverfahren der EU zugeführt werden, das am 12. Juni in Kraft getreten ist.
Vertreter des Innenministeriums betonten, dass die Razzia im Einklang mit den im EU-Pakt für Migration und Asyl festgelegten Schutzmaßnahmen durchgeführt wurde, darunter der Zugang zu Rechtsbeistand und Dolmetschern. Beobachter von NGOs, die die Aktion begleiteten, bestätigten, dass die Polizei die vorgeschriebenen Protokolle einhielt, forderten jedoch die Regierung auf, Alternativen zur Inhaftierung für besonders schutzbedürftige Gruppen auszubauen.
Für Arbeitgeber signalisiert die Durchsetzungskampagne verstärkte Kontrollen an Arbeitsstätten, die traditionell auf irreguläre Arbeitskräfte angewiesen sind – insbesondere im Baugewerbe und Gastgewerbe während der touristischen Hochsaison. Die Geldstrafen für die Beschäftigung von undokumentierten Arbeitern betragen nun bis zu 16.000 Euro pro Person und können zum Verlust von Förderprogrammen führen, von denen viele kleine und mittlere Unternehmen abhängig sind.
Die Razzia fällt zudem mit der Erprobung neuer elektronischer Grenzmanagementsysteme im Hafen von Larnaka zusammen, was Zyperns Entschlossenheit unterstreicht, bis 2027 den vollständigen Schengen-Beitritt zu erreichen. Unternehmen, die kurzfristige Einsätze organisieren, sollten daher sicherstellen, dass Mitarbeiter von Dienstleistern und Subunternehmern über die erforderlichen Aufenthaltserlaubnisse verfügen, um Betriebsstörungen oder Reputationsschäden zu vermeiden.
Quelle: Cyprus Mail
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