
Indische Staatsangehörige – die mit über 3,6 Millionen Einwohnern einen großen Teil der Bevölkerung der VAE ausmachen – sehen sich ab dem 1. Juli mit höheren konsularischen Gebühren konfrontiert, nachdem Neu-Delhi die erste umfassende Gebührenerhöhung seit einem Jahrzehnt im Amtsblatt veröffentlicht hat. Wie Gulf News am 27. Juni berichtete, werden die Passverordnungen (Änderungsregeln) 2026 die Preise für die meisten indischen Passdienstleistungen weltweit um bis zu 75 % anheben. In den VAE fällt diese Änderung mit der Einführung der Indian Consular Application Centres (ICAC) zusammen, einer neuen Franchise, die an Alhind Tours & Travels vergeben wurde und alle bisherigen ausgelagerten Dienstleister ersetzt.
Im Rahmen des ICAC-Modells können Expats Passverlängerungen, Overseas Citizen of India (OCI)-Karten, Visa, polizeiliche Führungszeugnisse und Dokumentenbeglaubigungen über ein einziges Portal und 11 Walk-in-Zentren in Abu Dhabi, Dubai und den nördlichen Emiraten beantragen. Eine pauschale Servicegebühr von 19 AED und eine Bearbeitungszeit von 30 Minuten pro Antrag werden versprochen.
Für Global-Mobility-Manager ist vor allem der Kostenanstieg relevant: Ein Standardpass mit 36 Seiten und 10-jähriger Gültigkeit wird von 285 AED auf etwa 500 AED steigen, wenn der neue Tarif umgerechnet und die lokale Mehrwertsteuer hinzugefügt wird. Arbeitgeber, die die Dokumente für Angehörige bezahlen, müssen ihre Budgetplanung für Entsendungen sofort anpassen. Gleichzeitig sollte die Zusammenlegung der Dienstleistungen Doppelarbeit und verpasste Termine reduzieren – langjährige Probleme, die Projektstarts verzögert haben, wenn Mitarbeiterpässe im System festhingen.
Indische Vertretungen betonen, dass der Zeitplan eng ist. Ab dem 1. Juli nehmen VFS Global und BLS International keine neuen Anträge mehr an; unvollständige Anträge werden an ICAC übergeben, was zu einer einwöchigen Bearbeitungsverzögerung führen kann. Unternehmen wird geraten, dringende Verlängerungen vor Freitag zu priorisieren und reisende Mitarbeiter über die Übergangsphase zu informieren, in der Termine knapp sein könnten.
Die Reform signalisiert zudem Indiens breiteres Bestreben, Bürgerdienste im Ausland zu monetarisieren und gleichzeitig die Nutzererfahrung zu verbessern – ein Vorgehen, das von anderen großen Diaspora-Staaten wie Pakistan und den Philippinen genau beobachtet wird.
Im Rahmen des ICAC-Modells können Expats Passverlängerungen, Overseas Citizen of India (OCI)-Karten, Visa, polizeiliche Führungszeugnisse und Dokumentenbeglaubigungen über ein einziges Portal und 11 Walk-in-Zentren in Abu Dhabi, Dubai und den nördlichen Emiraten beantragen. Eine pauschale Servicegebühr von 19 AED und eine Bearbeitungszeit von 30 Minuten pro Antrag werden versprochen.
Für Global-Mobility-Manager ist vor allem der Kostenanstieg relevant: Ein Standardpass mit 36 Seiten und 10-jähriger Gültigkeit wird von 285 AED auf etwa 500 AED steigen, wenn der neue Tarif umgerechnet und die lokale Mehrwertsteuer hinzugefügt wird. Arbeitgeber, die die Dokumente für Angehörige bezahlen, müssen ihre Budgetplanung für Entsendungen sofort anpassen. Gleichzeitig sollte die Zusammenlegung der Dienstleistungen Doppelarbeit und verpasste Termine reduzieren – langjährige Probleme, die Projektstarts verzögert haben, wenn Mitarbeiterpässe im System festhingen.
Indische Vertretungen betonen, dass der Zeitplan eng ist. Ab dem 1. Juli nehmen VFS Global und BLS International keine neuen Anträge mehr an; unvollständige Anträge werden an ICAC übergeben, was zu einer einwöchigen Bearbeitungsverzögerung führen kann. Unternehmen wird geraten, dringende Verlängerungen vor Freitag zu priorisieren und reisende Mitarbeiter über die Übergangsphase zu informieren, in der Termine knapp sein könnten.
Die Reform signalisiert zudem Indiens breiteres Bestreben, Bürgerdienste im Ausland zu monetarisieren und gleichzeitig die Nutzererfahrung zu verbessern – ein Vorgehen, das von anderen großen Diaspora-Staaten wie Pakistan und den Philippinen genau beobachtet wird.
Quelle: Gulf News