
Budgetreisende haben an diesem Wochenende die letzte Gelegenheit, das vergünstigte 30-Tage-e-Touristenvisum für Indien zu beantragen. Das Innenministerium bestätigte am 27. Juni 2026, dass die Aktionsgebühr von 10 US-Dollar nicht über den 30. Juni hinaus verlängert wird. Der zweimonatige Rabatt, der am 1. April eingeführt wurde, um die Nebensaison zu beleben, senkte die reguläre Gebühr von 25 US-Dollar um 60 Prozent und führte laut OTA-Daten zu einem Anstieg der Kurzstreckenbuchungen aus Südostasien und dem Golf um 27 Prozent. Während Hotelketten eine dauerhafte Einführung der Aktion fordern, argumentieren Beamte, dass der Zuschuss den Staatshaushalt 120 Crore Rupien an Einnahmen gekostet hat. Wichtige operative Änderungen, die mit der Aktion eingeführt wurden, bleiben bestehen: Reisende können nun 120 Tage vor Ankunft (statt 30) beantragen, aus 51 ausgewählten Flughäfen und Seehäfen wählen und unterliegen einer strengeren KI-basierten Fotoüberprüfung. Die im Januar erhöhten Überziehungsstrafen von 300 US-Dollar plus 10 US-Dollar pro Tag bleiben ebenfalls unverändert. Für globale Mobilitätsteams war das günstige Visum eine praktische Übergangslösung für kurze Kundenbesuche, doch bezahlte Arbeit ist weiterhin verboten, und eine Umwandlung in ein Geschäfts- oder Arbeitsvisum vor Ort ist nicht möglich. Personalverantwortliche, die im Juli Reisen planen, sollten daher die volle Gebühr von 25 US-Dollar einplanen oder auf das einjährige e-Business-Visum (40 US-Dollar) umsteigen, falls Meetings in bezahlte Beratungen übergehen könnten. Analysten weisen darauf hin, dass Indiens e-Visa-System inzwischen 91 Prozent der Anträge innerhalb von 72 Stunden bearbeitet – eine Leistung, mit der die Regierung das Ende des Rabatts ausgleichen will.
Quelle: Stamped Nomad
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