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Außenministerium gibt dringende Warnung heraus, nachdem 52 Kailash-Mansarovar-Pilger ohne chinesische Visa gestrandet sind

Juni 28, 2026
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Außenministerium gibt dringende Warnung heraus, nachdem 52 Kailash-Mansarovar-Pilger ohne chinesische Visa gestrandet sind
Das indische Außenministerium (MEA) rief am späten 27. Juni 2026 alle Pilger, die die Kailash Mansarovar Yatra planen, dazu auf, „in Indien zu bleiben, bis alle Einreisegenehmigungen und chinesischen Visa vorliegen“. Hintergrund ist, dass 52 Pilger in Nepal festsaßen, nachdem ihr privater Reiseveranstalter die chinesischen Reisedokumente nicht rechtzeitig besorgen konnte. Die spirituelle Pilgerreise – seit der Pandemie ausgesetzt und erst am 20. Juni über die Nathu-La-Route wieder aufgenommen – erfordert mehrere Genehmigungen: einen indischen Reisepass, ein chinesisches Gruppenvisum, das in Kathmandu ausgestellt wird, sowie eine transhimalayische Einreiseerlaubnis. Laut MEA-Vertretern sind mehrere Gruppen allein mit indischen Pässen nach Nepal eingereist, in der Annahme, die Formalitäten würden unterwegs erledigt. Chinesische Grenzbeamte verweigerten jedoch die Einreise und verwiesen auf verschärfte Kontrollen in sensiblen Grenzgebieten. Die Warnung richtet sich an Indiens boomenden Pilgertourismus und an Reiseveranstalter, die Gruppenreisen über Drittstaaten organisieren. Unternehmen, die Pilgerreisen versichern oder sponsern, müssen nun längere Vorlaufzeiten einplanen, sicherstellen, dass Veranstalter Visa-Kontingente in Kathmandu reserviert haben, und Notfallunterkünfte in Nepal bereithalten. Reiseveranstalter berichten, dass die chinesische Botschaft täglich nur 100 Pässe bearbeiten kann und biometrische Daten für Erstbewerber Pflicht sind. Das MEA hat eine Hotline eingerichtet und steht in Kontakt mit chinesischen und nepalesischen Behörden, betont jedoch, dass „die Beschaffung von Auslandsvisa in der Verantwortung der Reisenden liegt“. Sollte sich der Rückstau bis Juli fortsetzen, warnen Experten, könnten die ohnehin fragilen Menschen-zu-Menschen-Kontakte zwischen Indien und China einen weiteren Rückschlag erleiden – gerade jetzt, wo der Hochgebirgs-Handelskorridor über Nathu La Anzeichen einer Erholung zeigt.
Quelle: OpIndia

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