
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 27. Juni 2026 seine Reisehinweise für Indien aktualisiert und dabei das Verbot aller Reisen innerhalb von 10 km der Grenze zu Pakistan bekräftigt sowie Ausgangssperren in Manipur hervorgehoben. Inhaltlich hat sich an der Warnung nichts geändert, doch die Aktualisierung ist für multinationale Unternehmen relevant, deren Reisegenehmigungssoftware direkt mit den FCDO-Daten verknüpft ist: Ein neuer Zeitstempel löst automatisch strengere Sorgfaltspflichten aus. Reiserouten, die beispielsweise Amritsar beinhalten, führen nun zu Warnmeldungen, wenn Bodentransfers nahe sensibler Grenzabschnitte geplant sind. Zudem erinnert die Mitteilung Reisende, die aus Ebola-betroffenen afrikanischen Ländern nach Indien einreisen, daran, Screening-Zertifikate mitzuführen – ein zunehmend wichtiger Compliance-Punkt für Firmen, die komplexe Asien-Afrika-Reiserouten organisieren. Global-Mobility-Teams sollten sicherstellen, dass die Versicherungen der Entsandten Regionen abdecken, die als „Reisen nicht empfohlen“ eingestuft sind. Die meisten Versicherer betrachten den Grenzübergang Wagah-Attari als Sperrzone, sodass die Einreise auf dem Landweg von Lahore aus weiterhin verboten ist. Die indischen Behörden haben keine entsprechenden Warnungen herausgegeben, doch Sicherheitsexperten betonen, dass das britische Update die anhaltende Instabilität an der Grenze trotz jüngster vertrauensbildender Gespräche unterstreicht.
Quelle: UK FCDO
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