
Das Bureau of Meteorology hat am 28. Juni 2026 um 03:05 Uhr AWST eine aktive Warnung vor starken Winden für die Küstengewässer von Kalbarri bis zur Grenze zwischen Western Australia und South Australia, einschließlich der Gewässer rund um Perth, herausgegeben. Bis Montag werden Böen von bis zu 30 Knoten erwartet, was zu Verzögerungen bei Küstenfrachttransporten und Pendlerfähren führen könnte. Die Hafenbehörden in Fremantle und Esperance teilten Global Mobility News mit, dass sie die Lage genau beobachten und bei Überschreiten sicherer Seeganggrenzen Bewegungseinschränkungen für kleinere Schiffe verhängen könnten. Mehrere Bergbauunternehmen, die auf Fly-in-Fly-out (FIFO)-Charterflüge vom Flughafen Perth angewiesen sind, haben Bereitschaftsteams aufgestellt, da bei stärkeren Seitenwinden mit möglichen Gewichtsrestriktionen für Flugzeuge gerechnet wird. Reiseversicherer weisen darauf hin, dass zwar die Flugpläne der Inlandsflüge weniger empfindlich auf Oberflächenwinde reagieren, aber Folgeeffekte auftreten können, wenn Piloten auf regionalen Landebahnen die maximal zulässigen Seitenwindgrenzen überschreiten. Logistikunternehmen empfehlen Kunden, zeitkritische verderbliche Waren, wenn möglich, über Adelaide oder Melbourne zu versenden. Die Warnung verdeutlicht, wie selbst routinemäßiges Winterwetter Australiens lange Küstenlieferketten und die Personalversorgung entlegener Standorte beeinträchtigen kann. Mobilitätsmanager, deren Mitarbeiter in den nächsten 48 Stunden durch Western Australia reisen, sollten Flug- und Fährverbindungen erneut bestätigen und die Verfügbarkeit von Unterkünften für den Fall von Übernachtungsumleitungen prüfen.
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