
Indische Staatsbürger in den Emiraten müssen ab dem 1. Juli 2026 deutlich höhere Gebühren für Passdienste zahlen, nachdem die Botschaft in Abu Dhabi und das Konsulat in Dubai eine überarbeitete Gebührenordnung gemäß den indischen Passverordnungen (Änderungsregeln) 2026 veröffentlicht haben. Der Standardpass für Erwachsene mit 36 Seiten steigt von 285 AED auf 450 AED, während das 60-seitige Dokument auf 630 AED ansteigt. Die Tatkal-Bearbeitung (Eilservice) kostet nun 900 AED bzw. 1.080 AED. Die Gebühren für Ersatzpässe bei Verlust oder Beschädigung sind um bis zu 70 Prozent gestiegen, und für sonstige Dokumente wie polizeiliche Führungszeugnisse, Abgabebescheinigungen oder Global Entry-Verifizierungen werden jetzt 145 AED fällig. Minderjährige profitieren weiterhin von ermäßigten Tarifen, Kinder unter acht Jahren erhalten zusätzlich 10 Prozent Rabatt.
Der Zeitpunkt fällt mit einem Wechsel des Dienstleisters zusammen: Die bisherigen Vertragspartner BLS und SGIVS haben am 26. Juni geschlossen, die Anträge werden nun in den neuen Indian Consular Application Centres von Alhind Tours & Travels bearbeitet. Reguläre Termine sind ab dem 2. Juli wieder möglich; bis dahin werden nur Notfälle über die PBSK-Hotline betreut. Für Arbeitgeber in den VAE bedeutet dies höhere Kosten für Sponsorships und mögliche Verzögerungen bei der Bearbeitung, bis sich der neue Anbieter eingespielt hat. Personalabteilungen sollten indische Mitarbeiter mit einem Pass, der in den nächsten sechs Monaten abläuft, rechtzeitig zur Erneuerung auffordern und die neuen Gebühren in ihre Umzugsbudgets einplanen. Reiseverantwortliche sollten zudem die Bearbeitungszeiten für Visa in Länder wie die USA oder den Schengen-Raum im Blick behalten, da dort gültige Pässe frühzeitig vorgelegt werden müssen.
Seit der letzten Preisanpassung im Jahr 2012 haben die indischen Vertretungen in den VAE einen enormen Anstieg der konsularischen Anfragen verzeichnet – allein 2024 wurden 1,58 Millionen Transaktionen abgewickelt. Offizielle betonen, dass die neuen Gebühren zur Finanzierung verbesserter biometrischer Systeme und zusätzlicher Schalter dienen sollen, während Gemeinschaftsorganisationen befürchten, dass einkommensschwache Arbeiter die Passverlängerung aufschieben und dadurch das Risiko illegaler Überziehungen und Bußgelder erhöhen.
Der Zeitpunkt fällt mit einem Wechsel des Dienstleisters zusammen: Die bisherigen Vertragspartner BLS und SGIVS haben am 26. Juni geschlossen, die Anträge werden nun in den neuen Indian Consular Application Centres von Alhind Tours & Travels bearbeitet. Reguläre Termine sind ab dem 2. Juli wieder möglich; bis dahin werden nur Notfälle über die PBSK-Hotline betreut. Für Arbeitgeber in den VAE bedeutet dies höhere Kosten für Sponsorships und mögliche Verzögerungen bei der Bearbeitung, bis sich der neue Anbieter eingespielt hat. Personalabteilungen sollten indische Mitarbeiter mit einem Pass, der in den nächsten sechs Monaten abläuft, rechtzeitig zur Erneuerung auffordern und die neuen Gebühren in ihre Umzugsbudgets einplanen. Reiseverantwortliche sollten zudem die Bearbeitungszeiten für Visa in Länder wie die USA oder den Schengen-Raum im Blick behalten, da dort gültige Pässe frühzeitig vorgelegt werden müssen.
Seit der letzten Preisanpassung im Jahr 2012 haben die indischen Vertretungen in den VAE einen enormen Anstieg der konsularischen Anfragen verzeichnet – allein 2024 wurden 1,58 Millionen Transaktionen abgewickelt. Offizielle betonen, dass die neuen Gebühren zur Finanzierung verbesserter biometrischer Systeme und zusätzlicher Schalter dienen sollen, während Gemeinschaftsorganisationen befürchten, dass einkommensschwache Arbeiter die Passverlängerung aufschieben und dadurch das Risiko illegaler Überziehungen und Bußgelder erhöhen.
Quelle: Gulf News