
Indiens mächtiges Politik-Denkfabrik NITI Aayog hat einen 240-seitigen Bericht mit dem Titel „Wachstum im Tourismus und Gastgewerbe freisetzen“ veröffentlicht, der die ehrgeizigste Reform der Einreisebestimmungen des Landes seit einem Jahrzehnt darstellt. Der Bericht empfiehlt ein 90-tägiges Mehrfacheinreise-Visum bei Ankunft (Visa-on-Arrival, VoA) für Reisende aus ausgewählten risikoarmen Ländern sowie eine radikale Vereinfachung der komplexen e-Visum-Kategorien Indiens auf fünf Hauptvisa-Klassen. Das derzeitige e-Visum-System umfasst mehr als ein Dutzend Untertypen – Touristen-, Geschäfts-, Konferenz-, Kurzzeit-Medizin-, Begleitpersonen-Visum und weitere – jeweils mit eigenen Gebühren und Dokumentanforderungen. NITI Aayog argumentiert, dass diese Komplexität Wiederholungsbesuche erschwert und hochwertige Reisende auf Visa-Berater-Kanäle zwingt. Im Gegensatz dazu vergeben Wettbewerber wie Thailand und Indonesien ein einziges VoA, das die meisten nicht-arbeitsbezogenen Zwecke abdeckt. Das vorgeschlagene indische VoA soll drei Monate gültig sein, Mehrfacheinreisen erlauben und an ausgewählten Flughäfen und Seehäfen in weniger als fünf Minuten bearbeitet werden.
Auf der Angebotsseite kritisiert das Denkfabrik den sogenannten „Projekt-Stau“ bei der Hotelentwicklung. Indiens Bestand an Markenhotelzimmern liegt bei kaum 200.000 – weniger als 8 % der gesamten Unterkunftskapazität – da es typischerweise 36 bis 48 Monate und mehr als 70 Genehmigungen benötigt, um ein Hotel zu eröffnen. Der Bericht plädiert für die Abschaffung der Projektgenehmigungen durch das Tourismusministerium, die Zusammenlegung von Alkohol- und Gesundheitsgewerbelizenzen sowie die Verlagerung des gesamten Prozesses auf ein einziges digitales Portal, das Anträge automatisch genehmigt, wenn innerhalb von 30 Tagen keine Abteilungsbemerkungen eingehen.
Für Unternehmen und Umzugsmanager könnten die Empfehlungen, falls umgesetzt, die Vorlaufzeiten für Inbound-Einsätze drastisch verkürzen und die Visakosten für kurzfristige Entsendungen senken. NITI Aayog schlägt zudem ein GST-Touristenrückerstattungssystem vor – entscheidend für globale Events und Incentive-Reisen – sowie die biometrische Integration zwischen dem Visasystem und der Digi Yatra-Gesichtserkennungsplattform für reibungslose Flughafenabfertigungen. Die Vorschläge liegen nun bei den Ministerien für Inneres und Tourismus, die voraussichtlich eine interministerielle Taskforce einsetzen werden. Branchenverbände wie FICCI und WTTC begrüßen den Plan, warnen jedoch, dass Zeitpläne für die Umsetzung und Budgets für IT-Infrastruktur den tatsächlichen Erfolg bestimmen werden.
Auf der Angebotsseite kritisiert das Denkfabrik den sogenannten „Projekt-Stau“ bei der Hotelentwicklung. Indiens Bestand an Markenhotelzimmern liegt bei kaum 200.000 – weniger als 8 % der gesamten Unterkunftskapazität – da es typischerweise 36 bis 48 Monate und mehr als 70 Genehmigungen benötigt, um ein Hotel zu eröffnen. Der Bericht plädiert für die Abschaffung der Projektgenehmigungen durch das Tourismusministerium, die Zusammenlegung von Alkohol- und Gesundheitsgewerbelizenzen sowie die Verlagerung des gesamten Prozesses auf ein einziges digitales Portal, das Anträge automatisch genehmigt, wenn innerhalb von 30 Tagen keine Abteilungsbemerkungen eingehen.
Für Unternehmen und Umzugsmanager könnten die Empfehlungen, falls umgesetzt, die Vorlaufzeiten für Inbound-Einsätze drastisch verkürzen und die Visakosten für kurzfristige Entsendungen senken. NITI Aayog schlägt zudem ein GST-Touristenrückerstattungssystem vor – entscheidend für globale Events und Incentive-Reisen – sowie die biometrische Integration zwischen dem Visasystem und der Digi Yatra-Gesichtserkennungsplattform für reibungslose Flughafenabfertigungen. Die Vorschläge liegen nun bei den Ministerien für Inneres und Tourismus, die voraussichtlich eine interministerielle Taskforce einsetzen werden. Branchenverbände wie FICCI und WTTC begrüßen den Plan, warnen jedoch, dass Zeitpläne für die Umsetzung und Budgets für IT-Infrastruktur den tatsächlichen Erfolg bestimmen werden.
Quelle: India Today
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