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Indien unterzeichnet 28 Abkommen zu Migration und Mobilität mit 26 Ländern zur Förderung legaler Arbeitsmigration

Juli 1, 2026
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Indien unterzeichnet 28 Abkommen zu Migration und Mobilität mit 26 Ländern zur Förderung legaler Arbeitsmigration
Auf dem ersten Human Resource Mobility Forum in Neu-Delhi am 30. Juni kündigte Außenminister S. Jaishankar an, dass Indien inzwischen 28 Migrations- und Mobilitätspartnerschaftsabkommen (MMPAs) mit 26 Partnerländern unterzeichnet hat. Diese Abkommen schaffen rechtlich definierte Wege für die vorübergehende Mobilität indischer Studierender, Fachkräfte und Auszubildender und verpflichten beide Seiten zu verstärktem Vorgehen gegen Menschenhandel, Dokumentenfälschung und Überziehungen. Jaishankar stellte die Abkommen als Kernstück von Indiens umfassender „Skills Diplomacy“-Strategie dar. Die staatliche e-Migrate-Plattform hat bereits über fünf Millionen Auswanderungsgenehmigungen ausgestellt und dient als digitale Grundlage zur Überprüfung von Arbeitsverträgen, Versicherungen und Ausbildungsnachweisen vor der Abreise. Branchenvertreter erfuhren, dass das nächste Update biometrische und Blockchain-Technologien integrieren wird, um den Empfangsländern eine sofortige Authentifizierung der Qualifikationen an der Grenze zu ermöglichen. Die Abkommen unterscheiden sich in ihrem Umfang – einige orientieren sich am Young Professionals Scheme zwischen Großbritannien und Indien, andere ähneln dem schnellen IT-Arbeitskräfte-Korridor Deutschlands – doch alle enthalten Mechanismen zur Anerkennung von Qualifikationen, zur Übertragbarkeit von Sozialleistungen und zu gemeinsamen Überwachungsausschüssen. Indische Unternehmen mit Auslandstöchtern begrüßten die Neuigkeiten, da vorhersehbare Visakontingente und Bearbeitungszeiten die Kosten für Projekteinsätze senken und ihnen helfen, sich bei Aufträgen im postpandemischen Wiederaufbau zu behaupten. Beratungsfirmen schätzen, dass die Zahl der Auslandseinsätze aus Indien bis 2028 jährlich 1,7 Millionen übersteigen wird. Für multinationale Arbeitgeber bringen die Abkommen praktische Vorteile: klarere Sponsorverpflichtungen, standardisierte Vertragsvorlagen und die Möglichkeit, Mitarbeiter ohne erneute lokale Ausschreibung zu versetzen. Gleichzeitig gewinnen Zielländer einen verlässlichen Kanal, um demografische oder saisonale Engpässe zu schließen und irreguläre Migration zu verhindern. Experten sehen in dem Modell ein mögliches Vorbild für die Arbeitsmarktkooperation im Indo-Pazifik, da alternde Volkswirtschaften verstärkt junge Talente aus Südasien suchen. Indische Entsandte sollten jedoch weiterhin die jeweiligen Länderregelungen genau beachten; die meisten MMPAs begrenzen Aufenthalte auf 24 bis 36 Monate und verlangen Rückflugtickets als Nachweis. Personalabteilungen wird empfohlen, neue Kategorien mit bestehenden Arbeitserlaubnisregelungen abzugleichen und globale Mobilitätspolitiken entsprechend zu aktualisieren, insbesondere in Bezug auf Krankenversicherung, Steuerangleichung und Familienzusammenführung.
Quelle: Akashvani News

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