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Innenministerium startet einmonatige Konsultation zur Vereinfachung des Gesetzes zur Sicherheit kritischer Infrastrukturen

Juli 4, 2026
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Innenministerium startet einmonatige Konsultation zur Vereinfachung des Gesetzes zur Sicherheit kritischer Infrastrukturen
Das Innenministerium hat am 3. Juli 2026 eine öffentliche Konsultation zu Entwürfen von Änderungen des Security of Critical Infrastructure (SOCI) Act 2018 gestartet – dem Gesetz, das die Sicherheitsvorgaben für Australiens Flughäfen, Seehäfen, Rechenzentren und andere national bedeutende Einrichtungen regelt. Obwohl die Überprüfung vor allem als Cyber-Sicherheits- und Resilienzmaßnahme präsentiert wird, könnten die vorgeschlagenen Änderungen die Compliance-Anforderungen für Fluggesellschaften, Frachtunternehmen und sogar Kreuzfahrthafenterminals grundlegend verändern. Zu den wichtigsten Vorschlägen zählen Pläne zur Reduzierung von Doppelregulierungen an Verkehrsknotenpunkten, zur Klarstellung der Governance-Erwartungen sowie zur Schaffung flexiblerer Mechanismen für die Aufnahme neuer Vermögensklassen bei aufkommenden Bedrohungen. Für die Reisebranche bedeutet dies konkret, dass Flughafenbetreiber mit schlankeren, aber gezielteren Audits im Rahmen von Risikomanagementprogrammen rechnen müssen – was Bürokratiekosten senken, aber gleichzeitig die Strafen bei Verstößen erhöhen könnte. Die Konsultation folgt auf eine unabhängige Überprüfung durch die Cybersicherheitsexpertin Dr. Jill Slay AM im Januar, die das Gesetz als wirksam, aber zu komplex bewertete. Das Innenministerium wird im Juli drei virtuelle Bürgerversammlungen abhalten, bevor die Kommentierungsfrist am 31. Juli 2026 endet. Das Feedback soll in einen zweiten Gesetzespaket-Entwurf einfließen, der noch in diesem Jahr dem Parlament vorgelegt wird. Unternehmen, die Infrastruktur betreiben, mieten oder darauf angewiesen sind – darunter Fluggesellschaften, Bodenabfertiger, Anbieter von Grenztechnologie und Reedereien – sind aufgerufen, Stellungnahmen einzureichen. Mobilitätsmanager sollten besonders auf mögliche Anpassungen achten, die biometrische Erfassungssysteme oder Passagierdaten betreffen, da diese direkt in die tägliche Abfertigung von Reisenden einfließen. Aufgrund der extraterritorialen Datenweitergabe im Gesetz wird multinationalen Unternehmen empfohlen, ihre Stellungnahmen über globale Compliance-Teams abzustimmen, um sicherzustellen, dass die australischen Vorgaben mit der EU-DSGVO und den US-Zollbestimmungen (CBP) harmonieren.
Quelle: Department of Home Affairs

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