USCIS-Richtlinie gibt Beamten größeren Ermessensspielraum bei der Ablehnung von Green-Card-Anträgen
ICE kündigt landesweite Verstärkungen der Kontrollen am Wochenende des 4. Juli an
Oberster Gerichtshof genehmigt Grenz-"Zurückweisungs"-Politik und beschränkt Asylzugang an Grenzübergängen
Neueste Nachrichten
Vorübergehender Schutzstatus ohne gerichtliche Kontrolle – 356.000 Haitianer und Syrer in Gefahr
Der Oberste Gerichtshof entschied, dass Gerichte die Entscheidungen des Präsidenten zur Beendigung des Temporary Protected Status nicht überprüfen dürfen. Damit steht der Abschiebung von mehr als 356.000 haitianischen und syrischen Migranten nichts mehr im Weg, sobald das Heimatschutzministerium (DHS) die Beendigungsbescheide erlässt. Arbeitgeber müssen sich auf plötzlichen Verlust von Arbeitserlaubnissen, mögliche Fachkräftelücken und ein erhöhtes Risiko behördlicher Kontrollen einstellen.
Oberster Gerichtshof bestätigt Geburtsrecht auf Staatsbürgerschaft und lehnt Exekutivanordnung zur Einschränkung des Geburtsortsprinzips ab
Der Oberste Gerichtshof entschied mit 6 zu 3 Stimmen, dass der Vierzehnte Verfassungszusatz nahezu allen auf US-amerikanischem Boden geborenen Kindern die Staatsbürgerschaft garantiert. Damit wurde eine Exekutivanordnung aus dem Jahr 2025, die dieses Recht einschränken wollte, für ungültig erklärt. Das Urteil sichert den Status von Kindern ausländischer Staatsangehöriger mit vorübergehenden Aufenthalten und beseitigt unmittelbare Compliance-Risiken für Programme zur Mitarbeiterentsendung.
ICE plant landesweite Durchsetzungsaktion am Unabhängigkeitstag-Wochenende
ICE kündigte unter Berufung auf neue Finanzmittel und Aufhebungen von Abschiebekontingenten eine groß angelegte Durchsetzungsaktion am Wochenende des 4. Juli an. Die Operation erhöht das Risiko für ausländische Staatsangehörige mit anhängigen Verfahren und signalisiert eine aggressive Durchsetzungspolitik, die voraussichtlich anhalten wird. Arbeitgeber sollten die Dokumentation überprüfen, gefährdete Mitarbeiter informieren und sich auf mögliche Betriebsprüfungen vorbereiten.
Berufungsgericht entscheidet: DHS muss nach 90 Tagen Kautionsanhörungen anbieten und begrenzt damit Masseninhaftierungspolitik
Ein gespaltenes Berufungsgericht des Fifth Circuit entschied, dass Migranten, die innerhalb der USA festgehalten werden, nach 90 Tagen eine Kautionsanhörung erhalten müssen. Damit wird die umfassende Pflicht zur Inhaftierung des Heimatschutzministeriums (DHS) zurückgewiesen. Die Entscheidung eröffnet in Texas und den angrenzenden Bundesstaaten einen Weg zur Freilassung der Inhaftierten und schafft neue Unsicherheiten, die möglicherweise bis zum Obersten Gerichtshof eskalieren könnten.