
Shanghai festigt weiterhin seinen Ruf als Chinas zugänglichstes Tor für internationale Geschäfte. Neue Daten der städtischen Grenzkontrollbehörde vom 6. Juli zeigen, dass in der ersten Hälfte des Jahres 2026 insgesamt 3,17 Millionen Ausländer nach Shanghai eingereist sind – ein Anstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bemerkenswert: 2,05 Millionen davon, also über 60 Prozent, nutzten die erweiterten visafreien Einreise- oder 240-Stunden-Transit-ohne-Visum-(TWOV)-Programme Chinas.
Diese Zahlen kommen sieben Monate, nachdem Peking die einseitige visafreie Pilotregelung für 45 Länder bis Ende 2026 verlängert und Länder wie Ungarn, Serbien und Saudi-Arabien hinzugefügt hat. Die beiden internationalen Flughäfen Shanghais, Pudong (PVG) und Hongqiao (SHA), sowie das Kreuzfahrtterminal Wusongkou gehören zu den Vorreitern und haben unter anderem elektronische Voranmeldungen und mehrsprachige biometrische Terminals eingeführt, die die Abfertigungszeiten um bis zu 35 Prozent verkürzen.
Die Vorteile für die gesamte Branche sind deutlich spürbar: Das Shanghai Convention & Exhibition Center berichtet, dass 48 Prozent seiner Aussteller 2026 visafrei oder per TWOV eingereist sind, was die administrativen Vorlaufzeiten verkürzt und Last-Minute-Geschäfte erleichtert. Auch die Crew-Wechsel für Seeleute, ein Problem während der Pandemie, haben sich deutlich verbessert – in der ersten Jahreshälfte wurden 25.000 Matrosen abgefertigt.
Für Firmen, die Geschäftsreisen nach Shanghais Finanzzentrum organisieren, bestätigen die Daten eine deutlich vereinfachte Planung von Kundenbesuchen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass visafreie Reisende weiterhin Nachweise über Weiterreise und Hotelbuchungen mitführen müssen. Überziehungen der erlaubten Aufenthaltsdauer werden mit einer Strafe von 500 CNY pro Tag bis zu maximal 10.000 CNY geahndet. Unternehmen mit häufigen Shanghai-Einsätzen sollten daher eine zentrale Übersicht über die Einreisestempel ihrer Mitarbeiter führen, um die kumulierten Aufenthaltsgrenzen im Blick zu behalten.
Diese Zahlen kommen sieben Monate, nachdem Peking die einseitige visafreie Pilotregelung für 45 Länder bis Ende 2026 verlängert und Länder wie Ungarn, Serbien und Saudi-Arabien hinzugefügt hat. Die beiden internationalen Flughäfen Shanghais, Pudong (PVG) und Hongqiao (SHA), sowie das Kreuzfahrtterminal Wusongkou gehören zu den Vorreitern und haben unter anderem elektronische Voranmeldungen und mehrsprachige biometrische Terminals eingeführt, die die Abfertigungszeiten um bis zu 35 Prozent verkürzen.
Die Vorteile für die gesamte Branche sind deutlich spürbar: Das Shanghai Convention & Exhibition Center berichtet, dass 48 Prozent seiner Aussteller 2026 visafrei oder per TWOV eingereist sind, was die administrativen Vorlaufzeiten verkürzt und Last-Minute-Geschäfte erleichtert. Auch die Crew-Wechsel für Seeleute, ein Problem während der Pandemie, haben sich deutlich verbessert – in der ersten Jahreshälfte wurden 25.000 Matrosen abgefertigt.
Für Firmen, die Geschäftsreisen nach Shanghais Finanzzentrum organisieren, bestätigen die Daten eine deutlich vereinfachte Planung von Kundenbesuchen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass visafreie Reisende weiterhin Nachweise über Weiterreise und Hotelbuchungen mitführen müssen. Überziehungen der erlaubten Aufenthaltsdauer werden mit einer Strafe von 500 CNY pro Tag bis zu maximal 10.000 CNY geahndet. Unternehmen mit häufigen Shanghai-Einsätzen sollten daher eine zentrale Übersicht über die Einreisestempel ihrer Mitarbeiter führen, um die kumulierten Aufenthaltsgrenzen im Blick zu behalten.
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