
Parcelforce Worldwide veröffentlichte am 10. Juli eine aktualisierte internationale Service-Mitteilung, die auf mehrere Herausforderungen bei Paketen nach Italien hinweist. Demnach haben die Beschäftigten von Poste Italiane am 7. Juli einen landesweiten Streik begonnen, ohne ein Enddatum bekanntzugeben. Dies verschärft die Verzögerungen, die bereits durch eine seit dem 1. Januar 2026 eingeführte Zollverwaltungsgebühr von 2 € sowie anhaltende IT-Probleme beim italienischen Zoll verursacht werden. Britische Online-Händler und Umzugsfirmen, die Willkommenspakete oder Hausrat an Entsandte in Italien versenden, müssen mit längeren Lieferzeiten rechnen, insbesondere bei Sendungen, die über die Drehkreuze in Mailand und Rom laufen. Logistikanbieter raten Versendern, den Zahlungsnachweis für die 2 €-Gebühr beizufügen, um Lagerhaltungen zu vermeiden, und bis zum Ende des Streiks Expresskurierdienste in Betracht zu ziehen. Der Streik fällt zudem mit extremen Wetterbedingungen in Sizilien zusammen, was die Transportkapazitäten zusätzlich belastet. Lieferketten-Analysten warnen, dass sich die Rückstände bis in den August hinein ausweiten könnten, falls die Zollsysteme nicht schnell stabilisiert werden, sobald sich die Arbeitsbeziehungen verbessern. Parcelforce betont, „eng mit italienischen Partnern zusammenzuarbeiten und Updates zu teilen“, verzichtet jedoch auf Service-Garantie-Rückerstattungen. Mobility-Manager, die Gruppenumzüge für den Semesterstart im September planen, sollten Entsandte darauf vorbereiten, wichtige Dokumente persönlich mitzuführen und längere Vorlaufzeiten für den Versand persönlicher Gegenstände einzuplanen.
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