
Ab heute, am 8. Juli 2026, werden Familien, die an den wichtigsten Flughäfen Großbritanniens landen, kürzere Warteschlangen bei der Passkontrolle bemerken. Das Innenministerium hat ein Upgrade aktiviert, das es Kindern im Alter von acht und neun Jahren – vorausgesetzt, sie sind mindestens 120 cm groß und reisen mit einem Erwachsenen – ermöglicht, die mehr als 290 automatisierten eGates an Heathrow, Gatwick, Stansted, Manchester, Edinburgh sowie an den britischen Grenzkontrollstellen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden zu nutzen.
Die Maßnahme senkt das bisherige Mindestalter von 10 Jahren und folgt auf einen erfolgreichen Technologietest über Ostern. Die Änderung mag geringfügig erscheinen, doch Berechnungen der Grenzschutzbehörde Border Force zufolge könnten so jährlich bis zu 1,5 Millionen zusätzliche Kinder von den manuell besetzten Schaltern weggeleitet werden. Dadurch werden etwa 60.000 Arbeitsstunden von Beamten pro Jahr frei, die für risikoreichere sekundäre Kontrollen, insbesondere im Bereich Terrorismusbekämpfung und komplexe Asylverfahren, eingesetzt werden können.
Die Fluggesellschaften begrüßen die Entscheidung; British Airways erklärt, dass die Zeitersparnis von 90 Sekunden pro Familie helfen werde, Großraumflugzeuge in Spitzenzeiten schneller umzudrehen. Im Hintergrund erforderte die Einführung ein schnelles Software-Update für alle „Generation 3“-eGates, um der größeren Variabilität bei den biometrischen Gesichtsdaten von Kindern gerecht zu werden. Die Beamten wurden angewiesen, auf Fehlablehnungen zu achten – da sich das Gesicht von Kindern schnell verändert – und es wird weiterhin eine manuelle Kontrollspur für Familien geben, die die Gates nicht nutzen möchten.
Für Reiseveranstalter lautet der praktische Tipp: Eltern sollten über die Größenregel (120 cm) informiert sein und darauf achten, dass das Passfoto des Kindes aktuell und gut erkennbar ist. Auch die Mobilitätsteams in Unternehmen sollten die Ankunftsinformationen für umziehende Mitarbeiter mit Familien während der Sommer-Hauptreisezeit aktualisieren.
EU-, EWR-, Schweizer und ein Dutzend weiterer Partnerstaaten mit geringem Risiko (darunter USA, Kanada, Australien, Japan, Singapur und Südkorea) bleiben weiterhin berechtigt, während Passagiere aus visapflichtigen Ländern weiterhin an Schaltern kontrolliert werden. Mit der vollständigen Einführung des britischen Electronic Travel Authorisation (ETA)-Systems im kommenden Februar und der schrittweisen Abschaffung physischer Visavignetten ist die heutige Erweiterung der eGates ein weiterer Baustein der digitalen Grenzstrategie des Innenministeriums, die Großbritannien gleichzeitig „schwerer zugänglich und leichter besuchbar“ machen soll.
Die Maßnahme senkt das bisherige Mindestalter von 10 Jahren und folgt auf einen erfolgreichen Technologietest über Ostern. Die Änderung mag geringfügig erscheinen, doch Berechnungen der Grenzschutzbehörde Border Force zufolge könnten so jährlich bis zu 1,5 Millionen zusätzliche Kinder von den manuell besetzten Schaltern weggeleitet werden. Dadurch werden etwa 60.000 Arbeitsstunden von Beamten pro Jahr frei, die für risikoreichere sekundäre Kontrollen, insbesondere im Bereich Terrorismusbekämpfung und komplexe Asylverfahren, eingesetzt werden können.
Die Fluggesellschaften begrüßen die Entscheidung; British Airways erklärt, dass die Zeitersparnis von 90 Sekunden pro Familie helfen werde, Großraumflugzeuge in Spitzenzeiten schneller umzudrehen. Im Hintergrund erforderte die Einführung ein schnelles Software-Update für alle „Generation 3“-eGates, um der größeren Variabilität bei den biometrischen Gesichtsdaten von Kindern gerecht zu werden. Die Beamten wurden angewiesen, auf Fehlablehnungen zu achten – da sich das Gesicht von Kindern schnell verändert – und es wird weiterhin eine manuelle Kontrollspur für Familien geben, die die Gates nicht nutzen möchten.
Für Reiseveranstalter lautet der praktische Tipp: Eltern sollten über die Größenregel (120 cm) informiert sein und darauf achten, dass das Passfoto des Kindes aktuell und gut erkennbar ist. Auch die Mobilitätsteams in Unternehmen sollten die Ankunftsinformationen für umziehende Mitarbeiter mit Familien während der Sommer-Hauptreisezeit aktualisieren.
EU-, EWR-, Schweizer und ein Dutzend weiterer Partnerstaaten mit geringem Risiko (darunter USA, Kanada, Australien, Japan, Singapur und Südkorea) bleiben weiterhin berechtigt, während Passagiere aus visapflichtigen Ländern weiterhin an Schaltern kontrolliert werden. Mit der vollständigen Einführung des britischen Electronic Travel Authorisation (ETA)-Systems im kommenden Februar und der schrittweisen Abschaffung physischer Visavignetten ist die heutige Erweiterung der eGates ein weiterer Baustein der digitalen Grenzstrategie des Innenministeriums, die Großbritannien gleichzeitig „schwerer zugänglich und leichter besuchbar“ machen soll.
Quelle: Home Office / Sky News
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