
Parcelforce warnt in seiner neuesten internationalen Mitteilung vom 10. Juli vor „erheblichen Verzögerungen“ bei Exporten, die den Nahen Osten durchqueren, aufgrund neuer Feindseligkeiten zwischen Iran und US-Streitkräften im Golf. Betroffen könnten Israel, Irak, Katar, die VAE, Kuwait, Bahrain, Jordanien, Saudi-Arabien und Oman sein, wobei sich die Routen kurzfristig ändern können. Für britische Unternehmen, die Projektteams nach Dubai oder Doha entsenden, wirft diese Warnung sofortige Bedenken hinsichtlich der Logistik von Ersatzteilen und dem Versand von Dokumenten für die Arbeitserlaubnis auf. Mobility-Experten sollten sich mit Spediteuren abstimmen, um alternative Routen über Europa oder den Indischen Ozean zu sichern und längere Vorlaufzeiten bei der Planung von medizinischen Untersuchungen und Beglaubigungspaketen einzuplanen. Obwohl kommerzielle Flüge weiterhin stattfinden, steigen bereits die Versicherungsprämien und Zuschläge für Kriegsrisiken in Flug- und Frachtangeboten. Personalabteilungen müssen mit steigenden Kosten für Flugtickets und Übergepäckgebühren bei der Verlegung von Mitarbeitern rechnen. Angesichts der unvorhersehbaren Sicherheitslage wird Unternehmen empfohlen, Krisenreaktionsprotokolle zu aktivieren, den Aufenthaltsort der Mitarbeiter regelmäßig zu überprüfen und sicherzustellen, dass Notfallkontakte in den Global Mobility-Datenbanken aktuell sind.
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