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China verzeichnet Rekord von 369 Millionen Grenzübertritten im ersten Halbjahr 2026 – Visa-freie Einreisen steigen stark an

Juli 11, 2026
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China verzeichnet Rekord von 369 Millionen Grenzübertritten im ersten Halbjahr 2026 – Visa-freie Einreisen steigen stark an
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) gab am 10. Juli bekannt, dass ihre Beamten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt 369 Millionen Ein- und Ausreisen bearbeitet haben – ein historischer Höchststand und ein Anstieg von 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 45,9 Millionen Grenzübertritte auf ausländische Staatsangehörige, was einem Zuwachs von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zudem reisten 17,8 Millionen Personen im Rahmen der schnell wachsenden visafreien oder 24-/144-Stunden-Transitvisafreistellungsprogramme nach China ein. Diese Zahlen unterstreichen die Erholung der internationalen Mobilität nach drei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen.

Festlandchinesen machten 176 Millionen Reisen, während Reisende aus Hongkong, Macau und Taiwan 147 Millionen Grenzübertritte verzeichneten – ein Beleg dafür, wie die Greater Bay Area und die wirtschaftlichen Verbindungen über die Taiwanstraße hinweg weiterhin den regionalen Geschäftsreiseverkehr stützen. Mobilitätsmanager in Unternehmen werden begrüßen, dass visafreie Einreisen nun fast 78 Prozent aller ausländischen Einreisen ausmachen. China gewährt Bürgern aus 50 Ländern einseitig visafreien Zugang und betreibt ein 240-Stunden-visafreies Transitprogramm an 65 Grenzübergängen. Für multinationale Unternehmen bedeutet dies geringere Compliance-Kosten, schnellere Einsatzmöglichkeiten von Projektteams und mehr Flexibilität bei der Planung regionaler Reiserouten über chinesische Drehkreuze wie Shanghai Pudong, Beijing Daxing und Guangzhou Baiyun.

China verzeichnet Rekord von 369 Millionen Grenzübertritten im ersten Halbjahr 2026 – Visa-freie Einreisen steigen stark an


Hinter den beeindruckenden Zahlen betonten die Behörden die fortschreitende Digitalisierung: Über 250 Millionen Bewegungen wurden über automatisierte e-Gates abgewickelt, wodurch die durchschnittliche Grenzabfertigungszeit für Passinhaber auf unter 20 Sekunden sank. Die NIA bekräftigte zudem ihr Vorhaben, in diesem Jahr elektronische Grenzmanagement-Zonen-Permits einzuführen, die es autorisierten ausländischen Arbeitskräften ermöglichen, online Reisen in Chinas sensible Grenzregionen zu beantragen – ein wichtiger Schritt für Energie-, Bergbau- und Infrastrukturprojekte.

Für Arbeitgeber unterstreicht der Rekordverkehr zwei wichtige Punkte: Frühzeitige Buchung von Flügen und Unterkünften für die Herbstmesse-Saison sowie eine Überprüfung der internen Reiserisikopolitik. Obwohl die Grenzwartezeiten kürzer werden, bleibt die sekundäre Kontrolle für Reisende mit früheren Überziehungen oder unregelmäßigen Arbeitsverhältnissen streng. Unternehmen sollten sicherstellen, dass Entsandte Ausdrucke ihrer Einladungsschreiben, Unterkunftsnachweise und gegebenenfalls Steuerbescheinigungen mitführen, um Verzögerungen bei der Einreise zu vermeiden.
Quelle: Xinhua / State Council English Portal

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